Nahe-Weinwanderweg 7: Von Monzingen nach Kirn

Auf dem Weinwanderweg Rhein-Nahe über Simmertal zum Schloss Dhaun

Nahe: Blick von Norden auf Monzingen im Naheland - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Nahe: Blick von Norden auf Monzingen

Markierungen des Weinwanderwegs Rhein-NaheDiese Wanderung führt auf dem Weinwanderweg Rhein-Nahe von Monzingen über Weiler, Simmertal und Schloss Dhaun nach Kirn (etwa 17 km). Höhepunkt der Wanderung ist Schloss Dhaun, das man unbedingt besichtigen sollte. Auch der Start- und der Zielort sind sehr sehenswert.

Die Wanderung weicht von den „offiziellen“ Etappen des Weinwanderwegs Rhein-Nahe zwischen Staudernheim und Kirn ab, damit jeweils eine An- und Abreise per Bahn möglich ist. Diese Wanderung entspricht weitgehend dem Anfang der „offiziellen“ Etappe 2 und der „offiziellen“ Etappe 1 des Weinwanderwegs.

Sie möchten rasch einen Eindruck bekommen, was Sie auf dieser Wanderung erwartet? Hier einige Video-Impressionen vom Weinwanderweg Rhein-Nahe zwischen Monzingen und Kirn…

Monzingen

Nahe: Blick von Süden auf Monzingen im Naheland - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick von Süden auf Monzingen

Die Wanderung beginnt am Bahnhof von Monzingen, der per Regionalbahn (Nahetalbahn) stündlich aus den Richtungen Mainz oder Saarbrücken erreichbar ist.

Vom Bahnhof aus überquert man zuerst die nördlich verlaufende Bundesstraße 41 und folgt dann geradeaus weiter der Soonwaldstraße. Kurz danach zweigt nach rechts die Thiergartenstraße ab, über die man in die Hauptstraße und die Altstadt von Monzingen kommt.

Tipp: Es lohnt sich, vor der Wanderung noch Monzingen zu besuchen!

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem das spätklassizistische Rathaus aus den 1860er Jahren sowie die Martinskirche, deren romanischer Ursprungsbau im 15. Jahrhundert gotisch umgebaut und erweitert wurde.

Besonders sehenswert sind in Monzingen auch mehrere prächtige Fachwerkhäuser. Das Alt’sche Haus von 1589 gilt als schönster Fachwerkbau im Naheland. Ebenfalls beeindruckend sind das Haus Müller aus dem 16. Jahrhundert und das barocke Haus Pathenheimer von 1680. Das Haus Weber wurde 1574 im Renaissance-Stil errichtet.

Am oberen Ende der Hauptstraße von Monzingen stößt man auf den Weinwanderweg Rhein-Nahe und seine Markierungen mit dem gelb-weißen Trauben-Zeichen. Diesen folgt man dann über die Römerstraße aus dem Ort hinaus und in den Wald hinein. Kurz danach macht der Wanderweg eine Kehre nach links und verläuft westlich und oberhalb von Monzingen durch den Wald.

Weinlage Monzinger Frühlingsplätzchen

Nahe: Steg zur Schönen Aussicht über den Gaulsbach in Monzingen - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Steg über den Gaulsbach

Wer nicht Monzingen durchqueren möchte, geht nicht nach rechts in die Thiergartenstraße, sondern weiter auf der Soonwaldstraße geradeaus. Man kürzt die Wanderung dadurch um rund eineinhalb Kilometer ab. Nach rund 100 Metern sieht man links einen Steg über den Gaulsbach mit dem Hinweis „Zur schönen Aussicht“, den man überquert.

Nach dem Steg folgt man einem Treppenweg bergauf und erreicht dann einen Waldweg, in den man in einer Spitzkehre nach links einbiegt. Kurz danach gelangt man zu einem weiteren Treppenweg, dem man steil bergauf folgt.

Am oberen Ende der Treppen trifft man dann bei einem Rastplatz mit Tisch und Bänken auf den Weinwanderweg Rhein-Nahe und seine Markierungen mit dem gelb-weißen Trauben-Zeichen. (Dort stößt man übrigens auch auf den Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg mit dem rot-weißen Nonnen-Symbol, der den Weinwanderweg bis hinter Simmertal begleitet. Das erleichtert die Orientierung, weil man beiden Markierungen folgen kann.)

Nahe: Schriftzug der Weinlage Monzinger Frühlingsplätzchen - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Schriftzug der Weinlage Monzinger Frühlingsplätzchen

Anschließend folgt man einem unbefestigte Weg nach links in Richtung Kirn durch Weinberge. Bald danach passiert man einen großen, weißen Schriftzug der Weinlage Monzinger Frühlingsplätzchen, durch die der Weg verläuft. Nach gut 800 Metern gelangt man zu einer Schutzhütte, an der der Wanderweg eine Spitzkehre nach rechts macht.

Der Weinwanderweg Rhein-Nahe (und der Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg) führt auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg sanft bergauf und macht nach rund 150 Metern eine Spitzkehre nach links (etwa 3 km ab Monzingen). Kurz danach biegt der Wanderweg nach rechts ab und dann wieder nach links. Anschließend wandert man auf unbefestigten Wegen gut einen Kilometer durch Weinberge.

Weiler bei Monzingen

Nahe: Ehemaliges Rathaus von Weiler bei Monzingen - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Ehemaliges Rathaus von Weiler bei Monzingen

Dann gelangt man auf einen breiten Wirtschaftsweg, der zu einem anderen breiten Weg hinab führt. Bald danach erreicht man den Ortsrand von Weiler bei Monzingen (etwa 5 km ab Monzingen).

Der Weinwanderweg führt auf der Weinheckstraße in den Ort hinein, biegt aber noch vor dem Ortskern nach links in den Alten Weg ab. Wer mag kann dort aber geradeaus der Weinheckstraße zum Marktplatz folgen.

Tipp: Ein Bummel durch Weiler bei Monzingen lohnt sich.

Am Marktplatz trifft man auf das ehemalige Rathaus des Ortes von 1865, das heute ein Jugend- und Vereinshaus ist. Weitere Sehenswürdigkeiten in Weiler sind die romanische Evangelische Kirche aus dem 13. und 15. Jahrhundert sowie der spätbarocke Sponheimer Hof von 1757.

Über die Hauptstraße gelangt man wieder zurück zum Alten Weg und zum Weinwanderweg Rhein-Nahe (und dem Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg). Anschließend folgt man den gelb-weißen (und den rot-weißen) Markierungen aus dem Ort hinaus. An einem Parkplatz überquert man eine Kreisstraße. Dann wandert man auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg an einem Gestüt und Weiden vorbei bergauf.

Schutzhütte Weiler

Nahe: Schutzhütte Weiler hinter Weiler bei Monzingen - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Schutzhütte Weiler

Nach etwa 250 Meter macht der Wirtschaftsweg eine Wendung nach links und kurz danach eine nach rechts. Anschließend wandert man oberhalb von Weinbergen weiter sanft bergauf. Nach rund 300 Metern passiert man dann die Schutzhütte Weiler, bei der nach links ein Zuweg zum Bahnhof von Martinstein abzweigt.

Der Weinwanderweg führt danach zwischen Feldern links und Gehölzen rechts weiter bergauf. Nach rund 800 Metern überschreitet man eine Hügelkuppe und wandert ab dort wieder sanft bergab. Der leicht gewundene Weg verläuft durch Felder und Wiesen, wobei man nach links schöne Ausblicke ins Tal des Simmerbachs hat.

Nahe: Bank am Wanderweg vor Simmertal - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Nahe: Bank vor Simmertal

Man passiert einen Hof mit großflächigen Solaranlagen auf einer Halle. Links im Tal kann man schon die ersten Häuser von Simmertal sehen. Bald danach gelangt man zur Schutzhütte Simmertal und einem Rastplatz. Rechts vom Weg sieht man einen ehemaligen Steinbruch.

Simmertal

Nahe: Blick auf Simmertal - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf Simmertal

Anschließend macht der Weinwanderweg eine Spitzkehre nach links und führt die wenigen Meter in den Ortskern von Simmertal hinab (knapp 9 km ab Monzingen, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten).

Tipp: In Simmertal sollte man einige Sehenswürdigkeiten beachten.

So führt der Wanderweg direkt zum spätgotischen Alten Rathaus von 1499 hinab, das das älteste im Naheland ist und heute ein Museum beherbergt. Dahinter erhebt sich die barocke Evangelische Kirche von 1730, die eine Orgel der Orgelbauerfamilie Stumm aus derselben Zeit hat.

Beim Alten Rathaus biegt der Wanderweg nach links in die Rathausstraße ein. Kurz danach geht man rechts in die Hauptstraße und dann wieder links in die Durchgangsstraße „Banzel“. Auf dieser Straße folgt man dann den gelb-weißen Markierungen des Weinwanderweg Rhein-Nahe (und den rot-weißen des Hildegard von Bingen Pilgerwanderwegs) durch den Ort, wobei die Straße auch eine Rechts- und eine Linkskurve macht.

Rotenberg

Nahe: Simmerbach oder Kellenbach bei Simmertal - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Simmerbach oder Kellenbach bei Simmertal

Nach rund 700 Metern stößt die Straße „Banzel“ auf eine Kreisstraße, die man geradeaus überquert. Kurz danach geht man auf einer Brücke über den Simmerbach. Er wird an seinem Unterlauf vor der Mündung in die Nahe auch Kellenbach genannt.

Anschließend gelangt man zu einem Verpackungsbetrieb links und einem Transformatorenturm rechts vom Weg. Dort führt der Weinwanderweg nach rechts den Hang hinauf und in den Wald hinein. Nach rund 200 Metern macht der Waldweg eine Spitzkehre nach rechts und verläuft weiter bergauf.

Nahe: Schutzhütte am Aussichtspunkt Rotenberg - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Schutzhütte am Aussichtspunkt Rotenberg

Rund 250 Meter nach der Spitzkehre zweigt nach rechts ein schmaler Pfad ab. Auf ihm gelangt man dann nach wenigen Metern und über eine Treppe zur Schutzhütte am Aussichtspunkt Rotenberg.

Von dort aus hat man nach Osten einen schönen Blick auf Simmertal und ins Tal des Simmerbachs/Kellenbachs. Im Nordwesten kann man durch die Bäume auch schon Schloss Dhaun sehen.

Nahe: Blick vom Rotenberg auf Simmertal - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Nahe: Blick vom Rotenberg auf Simmertal

Auf der kleinen Anhöhe befand sich im 14. und 15. Jahrhundert die Burg Rotenberg (auch Rotenburg genannt), die eine Vorburg von Burg Dhaun war. Allerdings sind nur noch Reste des früheren Halsgrabens erhalten.

Burgruine Brunkenstein

Man kehrt anschließend zum Hauptweg zurück und folgt dem gewundenen Weg weiter durch den Wald. Bald kann man rechts durch die Bäume schon die Burgruine Brunkenstein sehen. Nach rund 700 Metern passiert man eine Waldlichtung, vor der der Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg mit seinen rot-weißen Markierungen scharf nach links abzweigt.

Nahe: Burgruine Brunkenstein - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Burgruine Brunkenstein

Diese Wanderung folgt aber nach rechts weiter den gelb-weißen Markierungen des Weinwanderweg Rhein-Nahe. Kurz danach erreicht man den ersten von zwei Zuwegen zur Burgruine Brunkenstein, die nach rechts abbiegen.

Man sollte ruhig die rund 200 Meter zu der Burgruine gehen. Burg Brunkenstein wurde um 1340 erbaut, aber schon 1411 wieder geschleift. Sie war wie Burg Rotenberg eine Vorburg von Burg Dhaun.

Anschließend kehrt man zum Hauptweg zurück und folgt weiter den gelb-weißen Markierungen des Weinwanderweg Rhein-Nahe durch den Wald. Bald danach kann man rechts voraus auf einer Anhöhe schon Schloss Dhaun sehen.

Schloss Dhaun

Nahe: Südseite von Schloss Dhaun - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Südseite von Schloss Dhaun

Schließlich erreicht man einen großen Parkplatz und den Eingang zum Schloss Dhaun (knapp 12 km ab Monzingen). Burg Dhaun wurde vermutlich im 12. Jahrhundert gegründet und in den folgenden Jahrhunderten ausgebaut. Um 1730 wurde die Burg in ein barockes Schloss umgebaut, aber Ende des 18. Jahrhunderts zerstört und danach als Steinbruch genutzt.

Ab 1850 wurde das Schloss teilweise wieder aufgebaut. Heute befindet sich in der Schlossanlage eine Schulungs- und Tagungsstätte, aber man kann das Gelände kostenlos besichtigen.

Tipp: Ich empfehle, unbedingt Schloss Dhaun zu besichtigen!

Am besten geht man zuerst durch das äußere und das innere Tor in den Schlosspark. Oben gelangt man dann über den Durchgang im Nordflügel, der erst in den 1970er Jahren wieder aufgebaut wurde, zur Gartenterrasse. Von dort aus hat man nach Südosten eine weite Aussicht ins Tal des Simmerbachs/Kellenbachs.

Nahe: Blick von der Gartenterrasse von Schloss Dhaun nach Südosten - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Nahe: Blick von der Gartenterrasse von Schloss Dhaun

Auf dem Rückweg kann man von der Gartenterrasse links am Nordflügel vorbei einem kleinen Treppenweg folgen. Dabei geht man auch durch die Ruine der ehemaligen Georgskapelle von Schloss Dhaun und kommt dann wieder beim äußeren Tor heraus.

Dhaun

Vom Schoss aus folgt man den gelb-weißen Markierungen des Weinwanderweg Rhein-Nahe nach rechts auf der Kirner Straße durch den Ort Dhaun (Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten). Schräg gegenüber vom Schloss steht das barocke ehemalige Amtshaus von 1738, das später zum Gasthaus wurde.

In der Kirner Straße sieht man rechts die Evangelische Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Das im Kern barocke Gebäude war ursprünglich ein Brauhaus, wurde aber 1810 in eine Kirche mit klassizistischen Stilelementen umgebaut. In der kleinen Kirche befinden sich wertvolle Emporen- und Tafelbilder aus dem 16. Jahrhundert, die Bibelszenen und die zwölf Apostel zeigen. Sie stammen ursprünglich aus der zerstörten Georgskapelle von Schloss Dhaun.

Nahe: Blick über den Ort auf Schloss Dhaun - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick über den Ort auf Schloss Dhaun

Kurz nachdem man die Kirche passiert hat, verlässt der Weinwanderweg die Kirner Straße wieder und führt nach links über Treppen den Hang hinauf. Von dort oben hat man noch einmal einen schönen Blick auf den Ort und Schloss Dhaun.

Anschließend verläuft der Weg durch ein Waldstück weiter bergauf. Kurz danach verlässt der Weg den Wald wieder und führt über Wiesen an einem Gehölzstreifen entlang. Dort hat man nach links noch einmal einen weiten Blick auf Simmertal und die umliegenden Berge des Nahelands.

Nahe: Sternwarte Dhaun - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Sternwarte Dhaun

Nach rund 200 Metern biegt der Wiesenweg an einem Funkmast nach rechts ab und verläuft dann wieder bergab. Der Weg führt danach direkt auf die kleine Volkssternwarte von Dhaun zu und biegt dort nach links ab.

Anschließend wandert man auf einem von Bäumen gesäumten Asphaltweg ein längeres Stück geradeaus. Bald kann man rechts voraus den Weiler Karlshof sehen. Nach rund 800 Metern erreicht man die Schutzhütte Karlshof auf einer Kuppe, an der der Weinwanderweg Rhein-Nahe nach links abbiegt. Danach folgt man dessen gelb-weißen Markierungen auf einer kleinen asphaltierten Straße bergab.

Alter Wald

Nahe: Feuchtwiesenbiotop am Itzbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Feuchtwiesenbiotop am Itzbach

Nach rund 400 Metern, umittelbar vor dem Waldhof, biegt der Weinwanderweg nach rechts in einen Schotterweg ein. Der Weg verläuft durch Weiden und eine kleine Baumgruppe sanft bergab und kreuzt nach rund einem halben Kilometer den Itzbach. Die Niederung des Itzbachs ist dort ein Feuchtwiesenbiotop, in dem geschützte Pflanzenarten leben, wie die büschelfömige Rispen-Segge.

Danach erreicht der Wanderweg den Hochstettener, Dhauner oder Alten Wald. Der Weg führt zuerst noch am Waldrand entlang, taucht dann aber ganz in den Wald ein.

Nahe: Wanderweg bei Schutzhütte am Karl-Storck-Platz im Alten Wald - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Weinwanderweg Rhein-Nahe am Karl-Storck-Platz im Alten Wald

Trotz mehrerer kleiner Richtungswechsel verläuft der Weinwanderweg Rhein-Nahe insgesamt gradlinig durch den Wald. Bald passiert man eine Schutzhütte am Karl-Storck-Platz (gut 15 km ab Monzingen), der nach einem langjährigen Kirner Stadtförster benannt ist.

Auch dort geht man an einer Wegkreuzung geradeaus in einen schmalen Waldweg. Man passiert eine Lichtung und gelangt dann auf einen breiten Schotterweg, dem man ebenfalls geradeaus folgt.

Der leicht gewundene Weg führt nun durch Gehölze und Wiesen zunehmend bergab. Bald kann man rechts die Felswände eines Steinbruchs sehen. Kurz danach passiert man einen Sportplatz mit einer Schutzhütte. Von dort aus kann man erstmals einen Blick auf Kirn werfen.

Nahe: Blick auf Kirn - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Nahe: Blick auf Kirn

Beim Sportplatz und der Schutzhütte macht der Wanderweg eine Kurve nach rechts. Kurz danach biegt der Weinwanderweg in einer Spitzkehre nach links in einen schmalen Fußweg ein, dem man hinab folgt.

Kirn

Nahe: Sankt-Pankratius-Kirche in Kirn - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Sankt-Pankratius-Kirche in Kirn

Am Ende des Fußwegs stößt man auf den Halmer Weg, und man folgt dieser Straße weiter bergab nach Kirn hinein (Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten). Kurz danach sieht man links die neugotische Sankt-Pankratius-Kirche von 1892/94.

Wenn man anschließend dem Halmer Weg geradeaus weiter folgt, kommt man zum Bahnhof von Kirn (etwa 17 km ab Monzingen), wo diese Wanderung endet. Von dort aus kann man per Regionalbahn und Regionalexpress (Nahetalbahn) stündlich in Richtung Mainz oder Saarbrücken fahren.

Man kann aber kurz nach der Sankt-Pankratius-Kirche auch nach rechts in die Bürgermeister-Rau-Straße einbiegen und dann in den Ortkern von Kirn gehen.

Tipp: Man sollte sich zum Abschluss unbedingt noch Kirn anschauen!

Sehenswert ist unter anderem das barocke Rathaus aus dem 18. Jahrhundert, das ursprünglich ein Kloster und danach ein Gymnasium war. Direkt neben dem Rathaus steht die Evangelische Pfarrkirche mit einem romanischen Turm aus dem 11. Jahrhundert, die im 15. und 19. Jahrhundert gotisch umgebaut und erweitert wurde.

Nahe: Blick auf die Kyrburg oberhalb von Kirn - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf die Kyrburg

Weitere Sehenswürdigkeiten sind verschiedene Fachwerkhäuser und andere historische Gebäude am Marktplatz von Kirn.

Wer mag kann auch noch zur Kyrburg oberhalb des Ortes hinaufsteigen. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert, wurde aber im 18. Jahrhundert zerstört und nur teilweise wieder aufgebaut.