Mosel: Von Lehmen nach Löf

Auf dem Würzlaysteig über den Ausoniusstein zum Burgenblick

Mosel: Blick von der Hitzlay auf Lehmen - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Mosel: Blick von der Hitzlay auf Lehmen

Markierungen des WürzlaysteigsDiese Wanderung führt auf dem Würzlaysteig von Lehmen über den Ausoniusstein, Kattenes und den Burgenblick nach Löf (etwa 9 km). Es handelt sich um einen der Nebenwege am Moselsteig, die das Hinterland dieses Fernwanderwegs erschließen.

Lehmen

Diese Wanderung beginnt am Bahnhof von Lehmen, der per Regionalbahn (Moselstrecke) aus den Richtungen Koblenz und Trier stündlich erreichbar ist.

Mosel: Sankt-Castor-Kirche in Lehmen - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Sankt-Castor-Kirche

Der Würzlaysteig beginnt am nördlichen Ausgang des Bahnhofs, wo man auf die grün-blau-weißen W-Zeichen und eine Hinweistafel über den Wanderweg stößt. Anschließend führt der Würzlaysteig auf der Hauptstraße durch den Ort.

Dabei kommt man auch an der barocken Sankt-Castor-Kirche von 1762 vorbei, der man ruhig einen Besuch abstatten sollte.

Nachdem man von der Kirche etwa 300 Meter der Hauptstraße gefolgt ist, gelangt man beim Alten Schulhaus an eine Straßenkreuzung. Der Würzlaysteig biegt dort nach rechts in die Straße „Auf der Pat“ ab.

Tipp: Ich empfehle aber, vorher noch der Hauptstraße ein kurzes Stück bis zum alten Glockenturm von Lehmen zu folgen.

Mosel: Alter Glockenturm in Lehmen - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Alter Glockenturm in Lehmen

Der 22 Meter hohe, romanische Turm stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist ein Überrest der früheren Pfarrkirche von Lehmen.

Anschließend kehrt man auf der Hauptstraße zur Kreuzung zurück und folgt dann dem Würzlaysteig auf der Straße „Auf der Pat“ aus dem Ort hinaus. Man passiert den Friedhof, der rechts am Hang liegt und von einer neo-klassizistischen Kapelle überragt wird.

Nach rund 400 Metern erreicht man dann am Ortsrand von Lehmen eine Weggabelung. Dort stößt man auf eine Hinweistafel, die vor dem folgenden Wegabschnitt warnt und eine Ausweichstrecke anbietet.

Achtung! Der folgende, fast drei Kilometer lange Steigabschnitt bis zum Ausoniusstein führt auf einem ausgetretenen, schmalen Pfad direkt durch den Steilhang. Einige steile Abschnitte sind mit Haltedraht und Stufen gesichert. Sie sollten schwindelfrei und trittsicher sein und den Pfad nur mit gutem Schuhwerk betreten! Bitte betreten Sie den Steigabschnitt auch nicht bei Eis, Nässe oder starkem Wind, sondern nutzen Sie stattdessen die Ausweichstrecke! Man hat aber auch später noch die Möglichkeit, den Steigabschnitt zu verlassen und auf die Ausweichstrecke zu wechseln.

Lehmener Würzlay

Mosel: Rankenbogen am Eingang zur Lehmener Würzlay - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Rankenbogen am Eingang zur Lehmener Würzlay

Diese Wanderung folgt aber den grün-blau-weißen Markierungen des Würzlaysteigs weiter geradeaus und passiert die letzten Häuser von Lehmen. Kurz danach geht man durch einen Rankenbogen und betritt damit das Gebiet der Weinlage Lehmener Würzlay (etwa 1 km ab Lehmen).

Der Name geht auf das mittelhochdeutsche „wurzgarten“ für „Kräutergarten“ und „ley“ für „Fels“ zurück. Entsprechend liegt die Lehmener Würzlay auf verwitterten Schiefer- und Grauwackenböden, die terrassierte Steillage hat eine Hangneigung von fast 70 Prozent.

Mosel: Trockenmauern am Würzlaysteig hinter Lehmen - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Trockenmauern am Würzlaysteig hinter Lehmen

Der Wanderweg führt zuerst durch aufgegebene Weinberge. Informationstafeln am Weg erläutern verschiedene Themen des Moseltals wie Trockenmauern oder die Staustufe Lehmen, die man samt Schleuse und Wasserkraftwerk links in der Mosel sieht. Nachdem man die Schleuse passiert hat, muss man die ersten beiden steilen Anstiege bewältigen. Oberhalb des mit einem Geländer gesicherten zweiten Anstiegs lädt eine Bank zu einer Pause ein.

Anschließend verläuft der Würzlaysteig direkt oberhalb von Weinbergen weiter am Hang entlang. Dort kann man flussaufwärts auf der gegenüberliegenden Moselseite schon Oberfell erkennen. Links in der Mosel sieht man die langgestreckte Reiherschussinsel, die ein wichtiges Naturschutzgebiet ist.

Mosel: Blick auf die Reiherschussinsel - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf die Mosel mit der Reiherschussinsel

Auf der Reiherschussinsel leben unter anderem Reiher und Kormorane, deren Exkremente ihre Brut- und Schlafbäume auffällig weiß gefärbt haben.

Irgendwann verlässt der schmale Wanderpfad die Weinberge, und danach folgt ein steiler Abstieg, der mit Halteseilen gesichert ist. Anschließend führt der Pfad in einen Wald hinein und kreuzt einen kleinen Taleinschnitt.

Ausstiege vom Würzlaysteig

Mosel: Rastplatz beim ersten Ausstieg vom Würzlaysteig - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Rastplatz beim ersten Ausstieg vom Würzlaysteig

Nach einem kurzen Anstieg gelangt man dann zu einem Rastplatz mit Tisch und Bänken unter Bäumen. Dort gibt es auch eine Informationstafel über den Weinbau in Lehmen. Außerdem hat man noch einmal einen guten Blick auf die Weinlage Würzlay und die Reiherschussinsel.

Oberhalb von diesem Rastplatz hat man zum ersten Mal die Möglichkeit, den Steigabschnitt zu verlassen und auf die Ausweichstrecke zu wechseln. Dazu muss man nur den entsprechenden Markierungen bergauf zu einem breiteren Waldweg folgen.

Mosel: Würzlaysteig vor dem Ausoniusstein - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Würzlaysteig vor dem Ausoniusstein

Wenn man auf dem Würzlaysteig knapp 500 Meter weiter geht, gelangt man zu einem anderen Rastplatz, an dem man noch einfacher zur Ausweichstrecke wechseln kann. Dort gibt es eine Informationstafel über die Geologie des Moseltals und einen schönen Blick nach Oberfell auf der anderen Flussseite.

Diese Wanderung wechselt aber nicht auf die Ausweichstrecke, sondern bleibt auf dem Würzlaysteig. Der schmale Pfad verläuft anschließend weiter durch den Wald, wobei man erneut steile Abschnitte zu bewältigen hat. Links durch die Bäume hat man immer wieder schöne Ausblicke auf Oberfell am gegenüberliegenden Mosellufer.

Ausoniusstein

Mosel: Blick vom Aussichtspunkt vor dem Ausoniusstein moselaufwärts - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick vom Aussichtspunkt vor dem Ausoniusstein

Nach rund 750 Metern und einem letzten Anstieg erreicht man dann einen Aussichtspunkt mit einigen Bänken. (Auch die Ausweichstrecke führt dorthin!)

Man hat von dort aus einen schönen Ausblick ins Moseltal mit Oberfell gegenüber und Kattenes moselaufwärts. Rechts vom Aussichtspunkt kann man am Hang den Ausoniusstein sehen.

Mosel: Schutzhütte beim Ausoniusstein - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Schutzhütte beim Ausoniusstein

Danach sind es nur noch rund 200 Meter bis zu einer Schutzhütte, einem Rastplatz mit Bänken und dem Aussichtspunkt am Ausoniusstein.

Der Fels über dem Moseltal ist nach dem gallo-römischen Beamten und Dichter Decimus Magnus Ausonius (um 310 – nach 393) benannt. Er verfasste unter anderem die Reisebeschreibung in Versform „Mosella“ über die Mosel.

Vorsicht! Der Aussichtspunkt ist nicht mit Geländern gesichert. Seien Sie bitte vorsichtig und gehen Sie nicht zu nah an die Felskanten heran! Bitte betreten Sie den Ausoniusstein nur mit gutem Schuhwerk und nicht bei Eis, Nässe oder starkem Wind.

Tipp: Ich empfehle, dort eine Rast zu machen und die Aussicht zu genießen!

Mosel: Blick vom Ausoniusstein auf Oberfell - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Mosel: Blick vom Ausoniusstein auf Oberfell

Auch vom Aussoniusstein aus hat man einen weiten Blick ins Moseltal bei Oberfell und Kattenes.

Flachsbachtal

Mosel: Kleiner Wasserfall im Flachsbachtal - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Kleiner Wasserfall im Flachsbachtal

Nachdem man die Aussicht genossen hat, folgt man dann den grün-blau-weißen Markierungen des Würzlaysteigs hinab in das Tal des Flachsbachs. Schon nach rund 250 Metern erreicht man den Talgrund, wo der Weg den Bach überquert und eine Linkskehre macht (fast 4 km ab Lehmen).

Direkt danach trifft man auf einen Waldweg, in den man nach links einbiegt und dann das Flachsbachtal bergab geht. Nach wenigen Metern geht man an einem kleinen Wasserfall vorbei, der rechts am Hang über Felsen fließt.

Kurz danach passiert man einige Mauerreste und Stolleneingänge vom ehemaligen Schieferbergwerk „Sankt Anna“ samt einer Informationstafel. In dem kleinen Bergwerk wurde zwischen 1927 und 1939 vor allem Dachschiefer gewonnen.

Mosel: Blick vom Flachsbachtal zum Ausoniusstein und ins Moseltal - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick zum Ausoniusstein und ins Moseltal

Vom Flachsbachtal hat man auch noch einmal einen schönen Blick auf den Ausoniusstein, der links hoch oben zu sehen ist. Man folgt weiter dem Waldweg und kommt bald danach an eine Weggabelung.

Der Würzlaysteig führt links auf einem schmalen Pfad weiter hinab. Man kann aber auch noch kurz dem oberen, breiteren Weg folgen, auf dem man nach wenigen Metern zum Aussichtspunkt Moselblick gelangt.

Anschließend folgt man dem Wanderweg weiter auf einem schmalen Pfad bergab. Beim früheren Verwaltungsgebäude des Sankt-Anna-Bergwerks geht man eine Treppe hinab und stößt kurz danach auf eine Bahnunterführung unter der Moselstrecke.

Kattenes

Mosel: Blick auf Kattenes - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf Kattenes

Dort biegt der Würzlaysteig noch vor der Unterführung scharf nach rechts ab und führt an den Bahngleisen entlang auf Kattenes zu. Nach rund 700 Metern erreicht man dann beim Bahnhof den Ortsrand von Kattenes (gut 5 km ab Lehmen, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten).

Der Wanderweg führt nur ein kurzes Stück in den Ort hinein und biegt dann nach rund 150 Metern rechts in die Straße Mühltal ein. Ich empfehle aber, vorher noch nach links über die Bahnbrücke zur dort bereits sichtbaren Sankt-Anna-Kapelle von Kattenes zu gehen.

Mosel: Sankt-Anna-Kapelle in Kattenes - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Sankt-Anna-Kapelle mit modernem Anbau

Die neugotische Sankt-Anna-Kapelle wurde 1901 fertiggestellt und 1972 an der Südseite erweitert. Besonders sehenswert ist der farbenprächtige Barockaltar von 1667 in der Kapelle. Er ist einer der wenigen aus einem einzigen Stein gehauenen Altäre in Europa.

(Wer die Wanderung schon in Kattenes beenden möchte (gut 5 km ab Lehmen), kann hinter der Bahnbrücke nach links zum Bahnhof gehen und von dort mit der Regionalbahn stündlich in Richtung Koblenz oder Trier fahren.)

Mosel: Mühlen im Mühltal bei Kattenes - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Mühlen im Mühlental bei Kattenes

Anschließend geht man über die Bahnbrücke zurück und folgt der Straße Mühltal bergauf. Das Katteneser Mühlental ist in seiner Gesamtheit als Kulturdenkmal geschützt, weil sich dort 13 ehemalige Mühlenanwesen aus dem 18. und 19. Jahrhundert aneinanderreihen.

Die historischen Wassermühlen mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden aus Bruchstein und Fachwerk sind unterschiedlich gut erhalten. Man folgt der Mühltal-Straße rund 250 Meter und kommt nacheinander an der Stillers Mühle, der Görresse oder Bäcker Mühle und an der Schunks Mühle vorbei.

Petrushöhe

Bald nachdem man das Wasserwerk Cattenes von 1929/1930 passiert hat, biegt der Würzlaysteig nach links ab und führt dann den Hang hinauf.

Mosel: Schutzhütte auf der Petrushöhe bei Kattenes - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Schutzhütte auf der Petrushöhe bei Kattenes

Man folgt anschließend den grün-blau-weißen Markierungen auf einem Serpentinenpfad bergauf. Nach rund 600 Metern erreicht man dann den Aussichtspunkt Petrushöhe mit einer Schutzhütte (etwa 6 km ab Lehmen). Von dort aus hat man noch einmal einen weiten Blick ins Moseltal bei Kattenes.

Danach führt der Würzlaysteig oberhalb der Hütte weiter bergauf. Der Wanderweg ist dort schlecht ausgeschildert, bleiben Sie einfach auf dem Pfad im Wald! Links kann man schon durch die Bäume die Burg Thurant oberhalb von Alken auf der anderen Moselseite erkennen.

Burgenblick

Mosel: Wanderweg vor dem Burgenblick - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Wanderweg vor dem Burgenblick

Nach gut 200 Metern erreicht man eine kleine Landstraße, die man anschließend überquert.

Auch nachdem man die Straße überquert hat, ist der Wanderweg schlecht ausgeschildert. Bleiben Sie auch dort einfach auf dem Pfad im Wald, der aber bald danach unterhalb des Waldrands bei den Wiesen der Kanaul-Anhöhe entlang führt.

Mosel: Burgenblick auf Burg Thurant oberhalb von Alken - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Burgenblick auf Burg Thurant oberhalb von Alken

Nach rund 600 Metern auf dem Waldpfad passiert man dann den linker Hand liegenden und leicht zu übersehenden Aussichtspunkt Burgenblick.

Von dort aus hat man einen guten Blick auf die Burg Thurant oberhalb von Alken auf der gegenüberliegenden Moselseite. Flussaufwärts kann man schon die Moselbrücke bei Löf und einen Teil dieses Ortes sehen.

Tipp: Machen Sie am Burgenblick oder gut 300 Meter weiter an der Kanaulhütte eine Rast und genießen Sie die Aussicht!

Kanaulhütte

Mosel: Aussichtspunkt Kanaul-Hütte bei Löf - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Kanaul-Hütte bei Löf

Kurz nach dem Burgenblick verlässt der Würzlaysteig den Wald. (Auf dem Wanderwegweiser dort am Waldrand ist der Burgenblick falsch ausgeschildert – er liegt nicht 100 Meter voraus Richtung Löf, sondern wenige Meter zurück Richtung Kattenes.) Anschließend führt der Wanderweg rund 250 Meter am Waldrand und an den Wiesen der Kanaul-Anhöhe entlang. Danach taucht der Weg wieder in den Wald ein und erreicht nach wenigen Metern die Kanaulhütte.

Mosel: Blick von der Kanaul-Hütte auf Alken und Burg Thurant - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Mosel: Blick von der Kanaul-Hütte auf Alken und Burg Thurant

Mosel: Blick von der Kanaul-Hütte moselaufwärts auf Löf - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick von der Kanaul-Hütte moselaufwärts auf Löf

Von dort aus hat man wieder eine weite Aussicht in das Moseltal. Flussabwärts sieht man noch einmal Alken mit Burg Thurant und flussaufwärts den Zielort dieser Wanderung Löf mit der Moselbrücke.

Anschließend folgt man weiter dem Wanderweg, der nun auf einem Serpentinenpfad bergab ins Kehrbachtal führt. Nach rund 600 Metern erreicht man dann einen Kreuzweg im Talgrund.

Löf

Der Würzlaysteig biegt dort bergauf nach rechts ab. Er führt dann in einem weiten Bogen das Kehrbachtal hinauf und danach das Alzbachtal hinunter nach Löf.

Mosel: Blick auf Löf - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf Löf

Diese Wanderung folgt aber dem Talweg nach links, denn auf ihm gelangt man direkt zum nördlichen Ortsrand von Löf (etwa 8 km ab Lehmen, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten).

Dort biegt man nach rechts in den Nachtigallenweg ein und folgt diesem entlang der Moselbahnstrecke durch ein Wohngebiet. Nach rund 100 Metern gelangt man dann zu einer Brücke über die Bahnstrecke, über die man nach links in den Ortskern von Löf kommt. Wer dort geradeaus geht und weiter der Nachtigallenstraße und danach der Bahnhofstraße folgt, erreicht nach knapp einem Kilometer den Bahnhof.

Mosel: Sankt-Luzia-Kirche in Löf - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Sankt-Luzia-Kirche in Löf

Tipp: Ich empfehle aber, noch einen Bummel durch den Ortskern von Löf machen.

Besonders sehenswert ist die Sankt-Luzia-Kirche. Der Glockenturm geht auf das 12. Jahrhundert zurück, das Kirchenschiff stammt von 1738 und wurde im 19. Jahrhundert erweitert.

Anschließend folgt man am besten dem braun-weiß-markierten Zuweg des Moselsteigs durch den Ortskern zum Bahnhof von Löf, wo diese Wanderung endet (etwa 9 km ab Lehmen). Von dort aus kann man per Regionalbahn (Moselstrecke) stündlich in Richtung Koblenz oder Trier fahren.