Ahrsteig 4: Von Rech nach Kreuzberg

Auf dem Ahrsteig über die Saffenburg und die Burg Are zum Teufelsloch

Ahr: Blick auf Rech - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Ahr: Blick auf Rech

Markierungen von Hauptwegen und Zuwegen des AhrsteigsDiese Wanderung führt auf dem Ahrsteig von Rech über die Saffenburg, Altenahr mit der Burgruine Are sowie das Teufelsloch nach Kreuzberg (etwa 9 bis 12 km). Sie ist bewusst so angelegt, dass noch genügend Zeit bleibt, um die Burgen zu besichtigen. Wenn man die beiden Abstecher zur Saffenburg und zur Burg Are macht, verlängert sich die Wanderung um fast drei Kilometer auf insgesamt rund zwölf Kilometer Länge. Die Wanderung weicht von den „offiziellen“ Etappen des Ahrsteigs zwischen Sinzig und Kreuzberg ab. Dies hat den Zweck, Rech zum Etappenziel zu machen und die Etappenlängen gleichmäßiger zu verteilen. Die Wanderung entspricht weitgehend dem Anfang der „offiziellen“ Etappe 5 des Ahrsteigs.

Rech

Ahr: Nepomukbrücke in Rech - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Nepomukbrücke in Rech

Diese Wanderung beginnt am Bahnhof von Rech an der mittleren Ahr. Er ist per Regionalbahn (Ahrtalbahn) stündlich mit Umstieg in Remagen aus den Richtungen Koblenz und Bonn erreichbar (linke Rheinstrecke). Vom Bahnhof aus folgt man dem gelb-weiß markierten Zuweg des Ahrsteigs bis zur historischen Nepomukbrücke.

Die Rundbogenbrücke aus Bruchstein über die Ahr hat vier Bögen und eine Gesamtlänge von 43 Metern. Die Nepomukbrücke stammt ursprünglich von 1723. Sie wurde allerdings durch Hochwasser 1804 zerstört und 1910 beschädigt, aber stets wieder aufgebaut. Auf ihr steht eine Steinfigur des Heiligen Nepomuk.

An der Brücke trifft man auf die Markierungen mit einem rot-weißen AS-Zeichen des Hauptwegs des Ahrsteigs, denen man ab dort folgt. Der Wanderweg überquert die Brücke und biegt direkt dahinter nach rechts ab.

Tipp: Vor der Wanderung sollte man sich noch Rech anschauen.

Ich empfehle, noch kurz in den Ortskern von Rech zu gehen. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören neben der Nepomukbrücke die Sankt-Lucia-Kirche von 1720 sowie einige Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Ahr: Ahrsteig mit Blick auf die Saffenburg - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf die Saffenburg

Anschließend geht man wieder zum Hauptweg des Ahrsteigs zurück und folgt den rot-weißen Markierungen bis zu einem kleinen Sportplatz. Dann biegt der Wanderweg nach links ab und führt mit mehreren Wendungen an einem Weinberg entlang. Von dort aus hat man über die Weinstöcke hinweg schon einen guten Blick auf das erste Zwischenziel dieser Wanderung – die Ruine der Saffenburg.

Saffenburg

Nachdem man den Weinberg umrundet hat, führt der Ahrsteig an einem Rastplatz einige Treppenstufen hinauf und auf einem schmalen Pfad in den Wald hinein. Kurz danach gelangt man auf einen breiteren Weg, in den man nach rechts einbiegt. Man folgt diesem Waldweg dann gut 600 Meter, bis man den Waldrand erreicht und rechts ein Brennholzlager sieht. Anschließend gelangt man an eine Wegkreuzung, wo ein Stichweg zur Ruine der Saffenburg nach rechts abzweigt (gut 1 km ab Rech, Einkehrmöglichkeit).

Ahr: Hochburg der Saffenburg - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Hochburg der Saffenburg

Tipp: Nehmen Sie sich ruhig die Zeit, um die Burgruine zu besuchen.

Der Abstecher zur Burg ist hin und zurück ist ein Umweg von gut einem halben Kilometer.

Die Saffenburg wurde schon im 11. Jahrhundert erbaut und ist damit die älteste Burg im Ahrtal. 1704 wurde die ohnehin schon ruinierte Burg dann geschleift. Trotzdem kann man beim Weg durch die Burg noch heute die beiden Vorburgen und die Hochburg erkennen.

Ahr: Blick von der Saffenburg auf Mayschoß - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Ahr: Blick von der Saffenburg auf Mayschoß

Von der Hochburg der Saffenburg aus hat man eine weite Aussicht ins Ahrtal. Flussabwärts kann man Rech erkennen und unterhalb der Burg den Ort Mayschoß.

Ahr: Blick auf Mayschoß und Saffenburg - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf Mayschoß und Saffenburg

Von der Ruine der Saffenburg kehrt man dann zur Wegkreuzung am Ahrsteig zurück, wo auch ein gelb-weiß markierter Zuweg nach Mayschoß abzweigt.

Wir folgen aber weiter den rot-weißen Markierungen des Hauptwegs oberhalb von Weinbergen. Auf diesem Wegabschnitt sollte man einen Blick zurück werfen, weil man von dort eine schöne Aussicht auf Mayschoß und die Saffenburg hat. Nach rund 500 Metern erreicht der Wanderweg dann den Rand eines Waldes und führt in ihn hinein.

Tefelsley

Ahr: Rastplatz Marienruh - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Marienruh

Man wandert zuerst auf einem breiten Waldweg, der leicht ansteigt. Nach rund einem Kilometer passiert man dann den Rastplatz Marienruh mit mehreren Bänken, der über einige Treppenstufen links oberhalb des Weges erreichbar ist. Kurz danach geht der breite Waldweg in einen schmalen Pfad über, der nun direkt am Steilhang entlang läuft. Auf dem folgenden Wegabschnitt kann man rechts durch die Bäume noch einmal Mayschoß und die Ruine der Saffenburg sehen. Seien Sie aber bitte vorsichtig und achten Sie auf den Weg! Der Pfad ist dort schmal und teilweise ausgetreten, aber nicht besonders schwierig.

Der Wegabschnitt am Steilhang ist nur etwa 400 Meter lang. Anschließend trifft man auf eine Kreuzung mehrerer Waldpfade, wo der Ahrsteig ein kurzes Stück steil bergab führt. Man hat dort den Bereich der Teufelsley-Felsen erreicht. Der Ahrsteig führt aber links unterhalb der Felsen vorbei. Auf manchen Karten ist ein Aussichtspunkt auf der Teufelsley eingezeichnet, die aber aus Naturschutz- und Sicherheitsgründen nicht betreten werden sollte. Es handelt sich um keinen gesicherten Aussichtspunkt, sondern um einen exponierten, schmalen Felsgrat. Bitte ignorieren Sie daher die Trampelpfade und bleiben Sie auf dem Wanderweg!

Ahr: Aussichtspunkt gegenüber Burg Are - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Ahr: Aussichtspunkt mit Blick auf die Burgruine Are

Man wandert also auf dem Ahrsteig links unterhalb der Teufelsley-Felsen durch den Wald. Nach rund 500 Metern lichtet sich der Wald dann zu beiden Seiten des Wanderweges. Kurz danach stößt man auf ein Hinweiszeichen zu einem Foto-Aussichtspunkt links vom Weg. Dort findet man auf einer Wiese einen Ahrsteig-Bilderrahmen als Fotomotiv, der einen schönen Ausblick auf die gegenüber liegende Burgruine Are „einrahmt“.

Engelsley-Tunnel

Ahr: Blick auf Burg Are bei Altenahr - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf die Burgruine Are

Anschließend kehrt man zum Wanderweg zurück, der nach 100 Metern nach links abbiegt. Man geht noch ein kurzes Stück durch Buschwerk, bevor der Weg dann wieder in den Wald hinein führt. Danach wandert man auf einem steilen Serpentinenpfad ins Ahrtal hinab. Dabei hat man immer wieder schöne Ausblicke auf die Burgruine Are oberhalb von Altenahr.

Allmählich wird der Abstieg weniger steil, und der Weg führt dann ein Stück an der Trasse der Ahrtalbahn entlang. Kurz danach erreicht man unterhalb einer steilen Felswand das Ahrufer und eine schmale Fußgängerbrücke. Der Ahrsteig bleibt aber noch gut 100 Meter am rechten Flussufer, bevor man zu einer breiteren Brücke gelangt und dort die Ahr überquert.

Ahr: Wanderweg am Engelsley-Straßentunnel von Altenahr - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Ahrsteig am Ostportal des Engelsley-Tunnels

Kurz danach trifft der Wanderweg auf die Ahrtalstraße und das östliche Portal des Engelsley-Tunnels, durch den man hindurch geht.

Der 69 Meter lange Straßentunnel wurde bereits 1834 eröffnet und galt seinerzeit als technische Meisterleistung. Er wurde in zweieinhalb Jahren Bauzeit vorwiegend in Handarbeit durch den Fels getrieben – als Sprengstoff stand nur Schwarzpulver zur Verfügung. Aufgrund des Tunnels verkürzte sich der Weg durch das Ahrtal um rund drei Kilometer. Der Engelsley-Tunnel war ursprünglich gut sechs Meter breit, wurde aber 1867 und 1970 schrittweise auf heute elf Meter verbreitert.

Altenahr

Nachdem man den Tunnel durchquert hat erreicht, man dann auf seiner westlichen Seite den Ortsrand von Altenahr (gut 5 km ab Rech, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten). Der Hauptweg des Ahrsteigs biegt dort nach links ab. Ich empfehle aber, vorher noch nach rechts dem gelb-weiß markierten Zuweg auf der Tunnelstraße in den Ortskern von Altenahr zu folgen.

Tipp: Man sollte unbedingt Altenahr und die Burgruine Are besichtigen.

Ahr: Blick auf Burg Are über Altenahr - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Burgruine Are über Altenahr

Der Abstecher nach Altenahr ist hin und zurück ein Umweg von mindestens einem halben Kilometer. Wenn man auch noch die Burgruine Aare besichtigt, beträgt der zusätzliche Weg rund zwei Kilometer.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Altenahr gehört unter anderem die romanische Pfarrkirche Maria Verkündigung, die auf das 12. Jahrhundert zurückgeht und in späteren Jahrhunderten erweitert wurde. Sehenswert sind außerdem verschiedene Fachwerkhäuser, das kurkölnische Amtshaus von 1714 und das Rathaus von 1900.

Burgruine Are

Ich empfehle außerdem, noch die Burgruine oberhalb des Ortes zu besichtigen. Hierzu folgt man von der Kreuzung am Rathaus im Ortskern zuerst rund 300 Meter der Straße „Rossberg“. Dann wandert man den ausgeschilderten Burgweg nach rechts den Berg hinauf.

Nach einer Spitzkehre nach rechts erreicht man die Gymnicher Porz (Pforte), also das untere Burgtor der Burgruine Are. Beachten Sie dort links am Hang die Überreste des Gymnicher Burghauses. Danach geht man weiter bergauf über den Burgweg in die Hauptburg hinein.

Burg Are wurde um 1100 erbaut und in den folgenden Jahrhunderten mehrfach ausgebaut. Nachdem sie ab 1690 bei mehreren Belagerungen schwer beschädigt worden war, wurde die Burg dann ab 1714 planmäßig abgebrochen und als Steinbruch genutzt.

Ahr: Blick von Burg Are auf Altenahr - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Ahr: Blick von Burg Are auf Altenahr und flussaufwärts

Vom Burggelände, insbesondere vom früheren Bergfried, hat man eine weite Aussicht auf Altenahr und ins Ahrtal. Flussaufwärts kann man Burg Kreuzberg erkennen – das Ziel dieser Wanderung.

Anschließend kehrt man über den Burgweg, die Straße „Rossberg“ und die Tunnelstraße zum westlichen Portal des Engelsley-Tunnels zurück.

Schwarzes Kreuz

Ahr: Aussichtspavillion oberhalb von Altenahr - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Aussichtspavillion oberhalb von Altenahr

Ab dort folgt man den rot-weißen Markierungen des Ahrsteigs rund 150 Meter an der Ahr entlang, bis man rechts zu einer schmalen Fußgängerbrücke kommt. Man überquert die Brücke und den Fluss und geht dann geradeaus einige Stufen und einen Pfad den Hang hinauf.

Kurz danach macht der Pfad eine Linkskurve, und man gelangt zu einem Aussichtspunkt mit einem kleinen Pavillion. Von dort aus hat man eine schöne Aussicht auf Altenahr und die Burgruine Are.

Ahr: Aussichtspunkt Schwarzes Kreuz bei Altenahr - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Aussichtspunkt Schwarzes Kreuz

Man befindet sich nun auf einem Felsgrat, auf dem der Ahrsteig immer weiter nach oben führt. Voraus im oberen Teil des Massivs kann man schon die Felsöffnung Teufelsloch sehen.

Man wandert dann auf einem schmalen Felsenpfad weiter steil bergauf. Dabei besteht der Weg streckenweise aus ins Gestein gehauene Stufen.

Ahr: Blick vom Schwarzen Kreuz auf Altenahr - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick vom Schwarzen Kreuz auf Altenahr

Rund 200 Meter nach dem Aussichtspavillion gelangt man zum nächsten Rastplatz – dem Aussichtspunkt Schwarzes Kreuz. Auch von dort hat man einen herrlichen Rundumblick auf Altenahr, die Burgruine Are und das Ahrtal.

Das erste Gipfelkreuz ist dort 1865 errichtet worden, aber im Laufe der Jahrzehnte wurde es mehrfach erneuert – zuletzt im Jahr 2005.

Teufelsloch

Anschließend folgt man dem Ahrsteig auf dem Felsgrat weiter bergauf. Nachdem man erneut einige Treppenstufen erklommen hat, gelangt man auf die andere, westliche Seite des Felsgrates und stößt dann auf einen weiteren Aussichtspunkt. 

Ahr: Blick auf Altenburg - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf Altenburg

Von dort aus hat man erstmals freie Sicht auf den Altenahrer Ortsteil Altenburg. Außerdem kann man dahinter ahraufwärts erneut das Ziel dieser Wanderung.erkennen – den Altenahrer Ortsteil Kreuzberg mit der gleichnamigen Burg.

Kurz danach erreicht der Wanderweg eine Abzweigung nach links, die über Treppen zum Aussichtspunkt Teufelsloch hinauf führt. Wenn man durch die gut eineinhalb Meter hohe Felsöffnung gestiegen ist, gelangt man zu einer kleinen Plattform.

Ahr: Teufelsloch bei Altenahr - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Teufelsloch

Tipp: Man sollte unbedingt die wenigen Meter zum Teufelsloch gehen und dort den Ausblick genießen!

Von dem Aussichtspunkt hat man erneut einen weiten Blick auf Altenahr und die Burgruine Are sowie in das Ahrtal.

Das Teufelsloch ist nicht natürlichen Ursprungs, sondern wurde künstlich ins Gestein geschlagen. Trotzdem gibt es zur Entstehung des Teufelslochs eine moderne „Sage“: Demnach war der Teufel wegen des guten Rotweins längere Zeit im Ahrtal geblieben. Als seine strenge Großmutter ihn nach Hause holen wollte, warf der verärgerte Teufel sie durch den Fels zurück in die Hölle, wodurch das Teufelsloch entstand.

Ahr: Blick vom Aussichtspunkt Teufelsloch auf Altenahr und Burg Are - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Ahr: Blick vom Aussichtspunkt Teufelsloch auf Altenahr und Burg Are

Wenn man das Teufelsloch und die Aussicht genügend bewundert hat, kehrt man wieder zum Ahrsteig zurück und folgt ihm dann weiter Richtung Kreuzberg.

Altenburg

Ahr: Blick auf Altenburg und Sankt-Maternus-Kapelle - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf Altenburg und Sankt-Maternus-Kapelle

Der Wanderweg führt anschließend steil bergab, wobei man teilweise wieder über ins Gestein gehauene Stufen geht. Rechts hat man dann immer wieder schöne Ausblicke auf Altenburg. Gegenüber des Ortskerns in der Biegung der Ahr kann man gut die Sankt-Maternus-Kapelle von Altenburg aus dem Jahr 1962 sehen, die frei auf einer kleinen Anhöhe steht.

Bald danach geht der schmale Weg in einen Serpentinenpfad über, dem man in mehreren Kehren bergab folgt. Nach einem kurzen geraden Stück stößt der Pfad dann auf einen breiteren Weg, auf dem man nach rechts durch einen Einschnitt zwischen Felsen weiter wandert. Der Ahrsteig umrundet Altenburg nun in einem weiten Bogen. Dabei streift der Weg den Ortsrand von Altenburg aber nur beim Schulzentrum, das man rechter Hand passiert.

Ahr: Bildstock bei Kreuzberg - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Bildstock bei Kreuzberg

Kurz danach biegt der Wanderweg wieder nach links in den Wald ein. Durch die Bäume kann man dort immer wieder einen Blick auf Altenburg und die Sankt-Maternus-Kapelle erhaschen. Dabei verlässt der Ahrsteig vorübergehend einen breiten Forstweg und führt oberhalb davon auf einem schmalen Waldpfad entlang. Nach rund 600 Metern verlässt man dann den Wald wieder und gelangt auf eine Wegkreuzung. An der Kreuzung geht man geradeaus durch Buschwerk und Wiesen. Dann passiert man einen Bildstock, der dem Heiligen Petrus gewidmet ist.

Kreuzberg

Ahr: Ahrsteig bei Kreuzberg - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Ahrsteig bei Kreuzberg

Rund 100 Meter nach dem Bildstock biegt der rot-weiß markierte Ahrsteig dann nach links ab. Der Wanderweg verläuft zunächst an einem aufgegeben Weinberg entlang. Dann führt er wieder in den Wald hinein und auf einem Serpentinenpfad ins Ahrtal hinab. Kurz danach erreicht man eine Landstraße, der man nach links folgt. Auf ihr überquert man zuerst die Trasse der Ahrtalbahn und dann die Ahr.

Anschließend hat man den Ortsrand des Altenahrer Ortsteil Kreuzberg erreicht (etwa 9 km ab Rech, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten). Wenn man hinter der Ahrbrück nach links geht, erreicht man nach rund 250 Metern den Bahnhof von Kreuzberg, wo diese Wanderung endet. Von dort aus kann man per Regionalbahn (Ahrtalbahn) stündlich zurück nach Rech beziehungsweise mit Umstieg in Remagen in Richtung Koblenz oder Bonn fahren (linke Rheinstrecke).

Tipp: Ich empfehle aber, vorher noch einen Bummel durch Kreuzberg zu machen.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Kreuzberg gehören vor allem die spätbarocke Sankt-Antonius-Kapelle von 1783 und die über dem Ort thronende Burg Kreuzberg. Die Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde 1686 weitgehend zerstört. Im 18. Jahrhundert wurde sie zu Wohnzwecken teilweise wieder aufgebaut und ist bis heute die einzige bewohnte Burg im Ahrtal. Sie ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Ahr: Ortskern von Kreuzberg - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Ahr: Ortskern und Burg von Kreuzberg