Obere Donau: Rundweg zur Burg Wildenstein bei Beuron

Auf dem Donau-Zollernalb-Weg bei Beuron zum Eichfelsen und zur Burg Wildenstein

Obere Donau: Blick von der Placidus-Hütte auf Ort und Kloster Beuron - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Obere Donau: Blick von der Placidus-Hütte auf Ort und Kloster Beuron

Manchmal verlässt der RheinWanderer den Rhein, seine Nebenflüsse und die umliegenden Berge und wandert ganz woanders. Hier eine besondere Wanderung, bei der sich auch für eingefleischte Rhein-Fans das „Fremdgehen“ lohnt.

Markierungen des Donau-Zollernalb-WegsDiese Wanderung bei Beuron an der Oberen Donau führt auf dem Donau-Zollernalb-Weg zum Eichfelsen und zur Burg Wildenstein (14 km). Von der Burg aus wandert man auf dem Schwäbische Alb-Südrand-Weg über den Altstadtfelsen wieder zurück nach Beuron.

Beuron

Diese Wanderung beginnt am Bahnhof von Beuron, der per Regionalbahn (Donaubahn) regelmäßig von Tuttlingen oder Sigmaringen aus erreichbar ist.

Obere Donau: Abteikirche von Kloster Beuron - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Abteikirche von Kloster Beuron

Bereits am Bahnhof trifft man auf einen Zuweg des mit einem grün-blauen Kreissymbol markierten Donau-Zollernalb-Wegs. Man folgt ihm nach links die Wolterstraße in den Ort hinein und biegt dann nach rechts in die Abteistraße ein.

Dort trifft man auch auf das Kloster Beuron, also die Erzabtei Sankt Martin. Kurz danach erreicht man den Klosterparkplatz mit dem Pilgerdenkmal.

Tipp: Ich empfehle, vor dem Klosterparkplatz noch nach links zur Abteikirche zu gehen und sie zu besichtigen.

Kloster Beuron wurde Ende des 11. Jahrhunderts gegründet und war bis 1803 Sitz eines Augustiner-Chorherrenstifts. 1863 wurde es als Benediktiner-Kloster neu gegründet. Der heutige, barocke Klosterkomplex wurde um 1700 erbaut, die Abteikirche stammt aus den 1730er Jahren.

Obere Donau: Donau-Holzbrücke bei Beuron - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Donau-Holzbrücke bei Beuron

Nachdem man den Klosterparkplatz überquert hat folgt man den grün-blauen Markierungen des Donau-Zollernalb-Wegs zur Beuroner Donau-Holzbrücke. Die gedeckte (überdachte) Holzbrücke ist 73 Meter lang und wurde 1801 an Stelle eines älteren Vorgängerbaus errichtet.

Placidus-Hütte

Obere Donau: Wegkreuz bei Maria Trost bei Beuron - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Wegkreuz bei Maria Trost

Man überquert die Brücke, wendet sich anschließend nach rechts und überquert dann eine Landstraße. Vorsicht, achten Sie bitte beim Überqueren der Straße auf den Verkehr!

Danach folgt man dem asphaltierten Edith-Stein-Weg leicht bergauf zum Haus Maria Trost (Übernachtungsmöglichkeit). Man passiert dieses Gäste- und Tagungshaus sowie ein Wegkreuz und folgt dann einem Pfad in den Wald hinein.

Obere Donau: Placidus-Hütte bei Beuron - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Obere Donau: Placidus-Hütte bei Beuron

Der Wanderpfad führt anschließend immer am Hang entlang. Auf der rechten Seiten hat man immer wieder schöne Ausblicke auf den Ort und das Kloster Beuron.

Nach rund einem halben Kilometer erreicht man dann die Placidus-Hütte. Sie ist nach dem Benediktinermönch Placidus Wolter (1828 – 1908) benannt, der ab 1863 ein Neugründer des Klosters war und ab 1890 dessen Erzabt.

Obere Donau: Blick von der Placidus-Hütte auf Ort und Kloster Beuron - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick von der Placidus-Hütte auf Beuron

Die offene Schutzhütte wurde direkt unterhalb eines Felsens errichtet. Von dort aus hat man erneut eine schöne Aussicht auf den Ort und das Kloster Beuron.

Anschließend folgt man weiter dem grün-blau markierten Donau-Zollernalb-Weg am Hang entlang.

Nach gut einem halben Kilometer macht der Wanderweg dem Lauf der Donau folgend einen weiten Bogen nach links. Dabei lichtet sich der Wald auf der rechten Seite.

Obere Donau: Blick auf den Altstadtfelsen - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf den Altstadtfelsen

Dort kann man auf der gegenüber liegenden Talseite hoch aufragend den Petersfelsen mit Gipfelkreuz und den Altstadtfelsen sehen. Letzterer ist ein Zwischenziel dieser Wanderung, aber bis dahin sind es noch neun Kilometer.

Rauher Stein

Anschließend trifft man auf eine Weggabelung. Dort folgt man einem breiten Forstweg nach links das Hirschental hinauf. Nach etwa einem Kilometer biegt der Donau-Zollernalb-Weg scharf nach rechts in einen schmalen Waldweg ein. Direkt danach biegt der Wanderweg nach links ab und dann wieder nach rechts, bevor man mitten im Wald auf eine Wegkreuzung trifft.

Obere Donau: Wanderheim Rauher Stein - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Wanderheim Rauher Stein

Von dort aus sind es nach links nur wenige Meter zum Wanderheim Rauher Stein (Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit).

Nach rechts führt ein kurzer Stichweg zum Aussichtspunkt Rauher Stein (etwa 4 km ab Beuron). Diesen Abstecher sollte man unbedingt machen, denn vor dort aus hat man eine schöne Aussicht ins Donautal. Flussabwärts kann man hoch auf den Felsen die Burg Wildenstein sehen. Die Burg ist ein Zwischenziel dieser Wanderung, aber bis dahin sind es noch gut fünf Kilometer.

Obere Donau: Rauher-Stein-Blick donauabwärts auf Burg Wildenstein - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Obere Donau: Blick vom Rauhen Stein auf Burg Wildenstein

Der Aussichtspunkt ist mit Geländern gesichert. Seien Sie bitte trotzdem vorsichtig und betreten Sie das Gelände nur mit gutem Schuhwerk und nicht bei Eisglätte oder starkem Wind! Bitte bleiben Sie auch auf den Wegen, um die trittempfindliche Pflanzen- und Tierwelt der Felsen zu schützen.

Eichfelsen

Obere Donau: Wiesen bei Irndorf - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Wiesen bei Irndorf

Anschließend kehrt man auf dem Stichweg zur Wegkreuzung beim Wanderheim zurück und folgt weiter den grün-blauen Markierungen des Donau-Zollernalb-Wegs. Der Wanderweg führt ab dort gut einen Kilometer meist geradeaus an Wiesenrändern und an der Hangkante entlang.

Auf der linken Seite kann man den Ortsrand von Irndorf sehen. Nach rechts hat man immer wieder schöne Ausblicke ins Donautal und auf Burg Wildenstein.

Obere Donau: Felsengarten bei Irndorf - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Felsengarten bei Irndorf

Danach erreicht man den Irndorfer Felsengarten. Er wurde Ende der 1990er Jahre angelegt, um Besuchern die vielfältige und empfindliche Felsenvegetation der Oberen Donau zeigen zu können, ohne die Pflanzendecke betreten zu müssen.

Vom Felsengarten aus sind es nur noch rund 200 Meter geradeaus bis zum Aussichtspunkt auf dem Eichfelsen.

Tipp: Diesen Abstecher zum Eichfelsen sollte man unbedingt machen.

Von dort aus hat man einen herrlichen Blick ins Donautal und zur Burg Wildenstein auf der gegenüber liegenden Talseite. Flussabwärts kann man hoch auf den Felsen das Schloss Werenwag sehen. Die um 1100 entstandene Burganlage ist in Privatbesitz.

Obere Donau: Eichfelsen-Blick donauabwärts auf Schloss Werenwag - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Obere Donau: Blick vom Eichfelsen auf Schloss Werenwag

Auch dieser Aussichtspunkt ist mit Geländern gesichert, sollte aber nicht bei Eisglätte oder starkem Wind betreten werden! Bleiben Sie bitte auch dort auf den Wegen, um die empfindliche Pflanzen- und Tierwelt der Felsen zu schützen.

Vögelesruh

Anschließend kehrt man auf demselben Weg zum Felsengarten zurück. Dort folgt man dem Donau-Zollernalb-Weg nach links bergab in den Wald hinein.

Obere Donau: Blick auf Eichfelsen und Schloss Werenwag - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf Eichfelsen und Schloss Werenwag

Der Pfad trifft nach rund 500 Metern auf einen breiteren Waldweg, dem man ein Stück folgt. Kurz danach biegt man aber wieder nach links in einen schmaleren Weg ein und folgt diesem weiter bergab.

Nach gut 200 Metern erreicht der Wanderweg eine Wiese, an der man rechts entlang geht. Linker Hand hat man einen schönen Blick auf den Eichfelsen und das Schloss Werenwag im Hintergrund.

Obere Donau: Vögelesruh-Blick auf Burg Wildenstein - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick von der Vögelesruh auf Burg Wildenstein

Nach der Wiese macht der Weg eine Rechtskurve. In dieser Kurve findet man links einen leicht zu übersehenden Wegweiser zum Aussichtspunkt Vögelesruh.

Ich empfehle, die wenigen Meter dorthin zu gehen. Von dort aus hat man erneut eine schöne Aussicht ins Donautal, auf Schloss Werenwag und zur Burg Wildenstein auf der gegenüber liegenden Talseite.

Anschließend kehrt man zum Hauptweg zurück und erreicht kurz danach eine Landstraße (etwa 7 km ab Beuron) mit einer Bushaltestelle. (Wer die Wanderung vorzeitig beenden möchte, kann von dort zu unregelmäßigen Zeiten mit dem Bus nach Beuron oder Sigmaringen fahren. Man sollte sich aber vorab über die Abfahrtzeiten informieren!)

Donausteg am Käpfle

Obere Donau: Donausteg am Käpfle - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Donausteg am Käpfle

Wir überqueren aber die Landstraße und folgen dann dem grün-blau markierten Donau-Zollernalb-Weg nach links durch den Wald. Man befindet sich dort im Bereich des Käpfle – einem kleinen Umlaufberg, den die Donau an drei Seiten umfließt. Der Weg führt schließlich immer weiter bergab und erreicht nach rund 400 Metern den Donausteg am Käpfle.

Nachdem man die Donau auf der kleinen Fußgängerbrücke gekreuzt und eine Wiese überquert hat, führt der Wanderweg wieder in den Wald hinein.

Obere Donau: Felsengalerie unterhalb von Burg Wildenstein - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Felsengalerie

Der Weg verläuft anschließend einen Tobel bergauf. Das ist der oberdeutsche Begriff für ein enges Tal oder eine Schlucht. Je höher man hinauf gelangt, umso enger wird der Taleinschnitt.

Nach rund einem Kilometer erreicht man das obere Ende des Tobels – und die hoch aufragende Wand der Felsengalerie. Am Fuß der beeindruckenden Felswand gibt es mehrere Hohlräume, die aber nicht weit in den Fels hineinführen.

An der Felsengalerie macht der Donau-Zollernalb-Weg eine Spitzkehre nach rechts. Nach einem kurzen Serpentinenanstieg führt der Weg unter einer Felsenwand entlang. Anschließend führt der Weg nach links um den Berg herum und steigt dann einige Stufen hinauf.

Burg Wildenstein

Kurz danach erreicht man den Bereich der Burg Wildenstein. Zunächst führt der Wanderweg durch den inneren und dann nach einer Rechtskehre durch den äußeren Burggraben. Nach einer weiteren Linkskehre erreicht man schließlich den Haupteingang von Burg Wildenstein (gut 9 km ab Beuron, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit).

Obere Donau: Innenhof von Burg Wildenstein - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Innenhof von Burg Wildenstein

Die Burg wurde im 13. Jahrhundert als Nachfolger mehrere kleinerer Burgen der näheren Umgebung erbaut. Der äußere Zustand entspricht noch heute weitgehend dem des Jahres 1554. Damals wurde  Burg Wildenstein zu einer frühneuzeitlichen Festung mit kanonenbestückten Bastionen umgebaut. Deshalb hat die Burg auch keine Türme mehr. Der untere Teil des Bergfrieds wurde in die Hauptbastion einbezogen.

Seit 1922 beherbergt Burg Wildenstein eine Jugendherberge, sodass das Innere nicht besichtigt werden kann.

Tipp: Tagesgäste und Wanderer dürfen die Zugänge bis in den Burghof betreten und können dort auch die Burgschenke besuchen.

Obere Donau: Blick von Burg Wildenstein ins auf den Eichfelsen - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Obere Donau: Blick von Burg Wildenstein auf den Eichfelsen

Von mehreren Aussichtspunkten bei der Burg hat man einen schönen Blick ins Donautal. Auf der gegenüber liegenden Talseite kann man Irndorf und den Eichfelsen sehen.

Buchbrunnen

Achtung! Nachdem man Burg besichtigt hat, verlässt man den Donau-Zollernalb-Weg. Ab Burg Wildenstein folgt diese Wanderung dem mit einem roten Dreieck markierten Schwäbische Alb-Südrand-Weg zurück nach Beuron!

Obere Donau: Luchs-Info-Point bei Burg Wildenstein - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Luchs-Info-Point bei Burg Wildenstein

Den Eingang der Burg im Rücken geht man zuerst rund 250 Meter geradeaus bis zu einem Parkplatz. Dort stößt man auf eine Schutzhütte, in der ein „Info-Point“ über Luchse eingerichtet wurde. Am Parkplatz und der Schutzhütte folgt man den Markierungen mit dem roten Dreieck nach rechts in den Wald hinein.

Kurz danach erreicht der Wanderweg eine Weggabelung, an der man sich links halten muss. Anschließend folgt eine Gabelung, an der man rechts gehen muss. Etwa 100 Meter nach der zweiten Gabelung passiert man den Buchbrunnen mit einem hölzernen Trog und zwei Bänken.

Wenig später erreicht man den Nachbau eines Kohlenmeilers zu Schauzwecken. Eine Informationstafel erklärt dort, wie Köhler im 18. und 19. Jahrhundert in diesem Gebiet Holzkohle gewonnen wurde. Anschließend passiert man auf dem Schwäbische Alb-Südrand-Weg einen historischen Grenzstein. Er wurde dort nach 1850 aufgestellt und markierte die Grenze zwischen dem Königreich Preußen und dem Großherzogtum Baden.

Altstadtfelsen

Kurz danach gelangt man an eine Verzweigung, an der es geradeaus nicht mehr weiter geht. Der Hauptweg biegt dort nach links ab. Vorher sollte man aber noch die rund 300 Meter nach rechts zum Aussichtspunkt Altstadtfelsen gehen!

Obere Donau: Altstadtfelsen-Blick auf Ort und Kloster Beuron - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Altstadtfelsen-Blick auf Ort und Kloster Beuron

Von dort aus hat man eine schöne Aussicht auf Irndorf auf der gegenüber liegenden Talseite sowie auf den Ort und das Kloster Beuron im Donautal.

Der Altstadtfelsen (auch Altstattfelsen genannt) hat seinen Namen, weil auf ihm die Überreste einer alten „Stadt“ oder „Stätte“ gefunden wurden. Dabei handelt es sich um die Überreste einer keltischen Höhensiedlung aus dem 8. bis 6. Jahrhundert v. Chr., die mit Wall und Graben befestigt war.

Vorsicht! Der Aussichtspunkt ist nicht mit Geländern gesichert. Seien Sie bitte vorsichtig und gehen Sie nicht zu nah an die Felskanten heran! Betreten Sie das Gelände bitte nur mit gutem Schuhwerk und nicht bei Eis, Nässe oder starkem Wind. Und bleiben Sie bitte auf dem Weg, um die trittempfindliche Pflanzen- und Tierwelt der Felsen zu schützen.

Jägers Ausblick

Nachdem man vom Altstadtfelsen auf den Hauptweg zurückgekehrt ist, folgt man den Markierungen mit dem roten Dreieck weiter durch den Wald.

Obere Donau: Aussichtspunkt Jägers Ausblick - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Jägers Ausblick

Nach rund 300 Metern trifft der Schwäbische Alb-Südrand-Weg dann rechts auf einen schmalen Zuweg zum Aussichtspunkt Jägers Ausblick (rund 12 km ab Beuron).

Ich empfehle, die wenigen Meter zu dem Aussichtspunkt zu gehen. Von dort aus hat man erneut einen schönen Blick auf Irndorf auf der gegenüber liegenden Talseite und auf Beuron. Der Aussichtspunkt ist mit Geländern gesichert. Bitte seien Sie trotzdem vorsichtig und betreten Sie das Gelände nur mit gutem Schuhwerk und nicht bei Eisglätte oder starkem Wind!

Anschließend kehrt man wieder zum Hauptweg zurück und folgt ihm weiter durch den Wald. Auf manchen Karten sind in diesem Gebiet weitere Aussichtspunkte eingezeichnet, die aber teils aus Naturschutzgründen gesperrt wurden. Bitte bleiben Sie daher auf den Wegen!

Obere Donau: Blick Richtung Schloss Werenwag - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick Richtung Schloss Werenwag

Nach dem Jägers Ausblick führt der Weg im Wald an zwei Freiflächen vorbei. Bei der zweiten lag früher der Staighof (auch Steighof genannt). Eine Informationstafel erläutert dort die 400-jährige Geschichte dieses Aussiedlerhofes, der in den 1960er Jahren aufgegeben und eingeebnet wurde. Kurz danach kann man rechts durch die Bäume noch einmal donauabwärts auf den Eichfelsen und das Schloss Werenwag blicken.

Alpenblick

Anschließend gelangt man im Wald zu einem Funkmast und dem Aussichtspunkt Alpenblick. Tatsächlich kann man von dort aus bei einer Föhnwetterlage die schneebedeckten Gipfel der Westalpen erkennen. Schon bei weniger klarer Sicht sieht man in südlicher Richtung das Schloss Bronnen. Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Burganlage ist in Privatbesitz.

Obere Donau: Alpenblick auf Schloss Bronnen - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Obere Donau: Alpenblick auf Schloss Bronnen

Nach dem Alpenblick führt der Wanderweg dann einen Serpentinenpfad bergab. Kurz danach passiert man den Rastplatz und Aussichtspunkt Rosenhalde. Von dort aus kann man noch einmal Schloss Bronnen sehen. Rechts auf der gegenüber liegenden Talseite ist auf einem Felsen der Gedächtnistempel des Soldatenfriedhofs von Beuron aus dem Jahr 1913 zu erkennen.

Obere Donau: Blick auf Ort und Kloster Beuron - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf Beuron

Der mit einem roten Dreieck markierten Schwäbische Alb-Südrand-Weg führt dann weiter bergab. Nach rund 400 Metern macht der Wanderweg eine Spitzkehre nach links. Dort hat man erneut einen schönen Blick auf Beuron. Kurz danach biegt man nach rechts ab, passiert einen pavillionartige Schutzhütte und erreicht dann den Ortsrand von Beuron (Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten).

Beuron

Obere Donau: Blick von der Placidus-Hütte auf Ort und Kloster Beuron - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Ort und Kloster Beuron

Anschließend folgt man der Abteistraße über die Bahnbrücke in den Ort hinein. Direkt hinter der Brücke  biegt man nach rechts in den Augustinerweg ein und folgt diesem geradeaus. Nachdem man einige Treppenstufen hinabgestiegen ist, stößt man auf die Wolterstraße.

Dort biegt man nach rechts ab und erreicht nach wenigen Metern wieder den Bahnhof von Beuron (etwa 14 km), wo diese Wanderung endet. Von dort aus kann man per Regionalbahn (Donaubahn) regelmäßig nach Tuttlingen oder Sigmaringen fahren.

Obere Donau: Vögelesruh-Blick auf Burg Wildenstein - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Obere Donau: Vögelesruh-Blick auf Burg Wildenstein