Pfälzerwald: Rundweg zum Napoleonsfelsen bei Bruchweiler

Auf dem Napoleon-Steig bei Bruchweiler-Bärenbach zu Eisenbahnfelsen, Reinigshofquelle und Napoleonsfelsen

Pfälzerwald: Napoleonsfels bei Bruchweiler-Bärenbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Pfälzerwald: Napoleonsfelsen bei Bruchweiler-Bärenbach

Markierungen der Hahnfels-TourDiese Wanderung führt auf dem Napoleon-Steig bei Bruchweiler-Bärenbach im Pfälzerwald zum Napoleonsfelsen (etwa 13 km). Dabei kommt man auch an den Retschel-, Eisenbahn- und Rauhbergfelsen vorbei sowie an der Reinigshofquelle.

Bruchweiler-Bärenbach

Ausgangspunkt für diese Rundwanderung ist der Ort Bruchweiler-Bärenbach, der auch Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Die Anreise ist aus den Richtungen Landau und Pirmasens mit dem Zug bis Hinterweidenthal und von dort aus mit dem Bus bis Bruchweiler-Bärenbach möglich.

Pfälzerwald: Blick auf Bruchweiler-Bärenbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf Bruchweiler-Bärenbach

Die Wanderung beginnt an der Bushaltestelle am Alten Friedhof in Bruchweiler. Von dort aus geht man zunächst über die Bahngleise und dann die Talstraße entlang, bis man nach links weiter der Lauterstraße folgt. Anschließend stößt man auf die Dorfstraße und biegt dann nach rechts in die Fabrikstraße ein. Dieser Straße folgt man vorbei an einer Schuhfabrik und gelangt zu einem Waldparkplatz.

Retschelfelsen

Spätestens an dem Parkplatz stößt man auf die lila-weißen Markierungen des Napoleon-Steigs. Ihnen folgt man über einige Stufen in den Wald hinein. Der Wanderweg führt bergauf und macht rund 400 Meter hinter dem Waldparkplatz eine Spitzkehre nach rechts. Später folgt eine weite Wende nach links. Danach kreuzt man einen breiten Forstweg und gelangt zum ersten Felsturm der Retschelfelsen.

Der Wanderweg führt dann rund 400 Meter unmittelbar an dem langgestreckten Buntsandsteinmassiv vorbei. Dieses und die folgenden Felsmassive sind Brutgebiete und Ruhezonen für geschützte Vogelarten wie Uhus. Bleiben Sie daher bitte auf dem Weg und vermeiden Sie Lärm!

Eisenbahnfelsen

Hinter den Retschelfelsen folgt ein kurzer Anstieg auf einem Serpentinenpfad. Anschließend beschreibt der Weg einen weiten Bogen nach rechts und man erreicht die Eisenbahnfelsen (etwa 3 km ab Bruchweiler-Bärenbach).

Der Napoleon-Steig verläuft zuerst an der Südseite des langgestreckten Felsmassivs entlang. Nach rund 300 Metern macht der Weg eine Spitzkehre nach links und führt dann an der Nordseite des Massivs zurück. An den Eisenbahnfelsen kann man imposante Felswände mit Wabenstrukturen und Überhängen bewundern.

Rauhbergfelsen

Von den Eisenbahnfelsen aus ist geradeaus nur ein kurzes Stück zum nächsten Buntsandsteinmassiv – die Rauhbergfelsen.

Auch dort verläuft der Wanderweg wieder unmittelbar an dem langgestreckten Felsmassiv entlang. Auf diesem Wegabschnitt kann man interessante Steilwände, Felstürme und Felslöcher bestaunen.

Pfälzerwald: Kaiserslauterner DAV-Hütte an den Rauhbergfelsen bei Bruchweiler-Bärenbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

DAV-Hütte auf dem Rauhberg

Am Ende des Höhenzugs des Rauhbergs kommt man dann an der Kaiserslauterer Hütte des Deutschen Alpenvereins (DAV) vorbei (keine Einkehrmöglichkeit!). Danach führt der Weg auf einem Serpentinenpfad steil bergab. Anschließend ist der Weg weniger steil, aber man verliert weiter an Höhe.

Reinigshofquelle

Etwa 400 Meter nach der DAV-Hütte erreicht man dann das Tal des Reinigshofbachs. Dort folgt man den lila-weißen Markierungen des Napoleon-Steigs zwischen Wiesen und Waldrand talaufwärts.

Pfälzerwald: Tal des Reinigshofbach bei Bruchweiler-Bärenbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Pfälzerwald: Tal des Reinigshofbachs

Pfälzerwald: Quellteich der Reinigshofquelle bei Bruchweiler-Bärenbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Reinigshofquelle

Nach rund 700 Metern biegt der Weg dann nach links ab und überquert den Wiesengrund. Anschließend gelangt man zum idyllischen Quellteich der Reinigshofquelle.

In der Nähe liegt der Weiler Reinigshof (auch Reinighof genannt). Dort erprobt seit seit 1975 eine Gemeinschaft von Menschen alternative Lebensstile (keine Einkehrmöglichkeit!).

Napoleonsfelsen

Pfälzerwald: Napoleonsfels bei Bruchweiler-Bärenbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Westseite des Napoleonsfelsens

Der Napoleon-Steig führt aber nicht zum Reinigshof, sondern biegt am Quellteich nach rechts ab. Danach umrundet er ein Waldstück und führt dann wieder in den Wald hinein. Zuerst wandert man auf breiten Forstwegen und später auf einem schmaleren Waldpfad stetig bergauf.

Pfälzerwald: Napoleonsfels bei Bruchweiler-Bärenbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Ostseite  des Napoleonsfelsens

Irgendwann macht der Wanderweg eine Spitzkehre nach rechts. Nach einem letzten Anstieg erreicht man anschließend den Napoleonsfelsen (etwa 7 km ab Bruchweiler-Bärenbach).

Der freistehende Fels ist 23 Meter hoch und ein beliebter Kletterort. Er ist nach dem französischen Kaiser benannt, weil die Silhouette des Felsen von Weitem an Napoleon Bonaparte und seinen quer getragenen Zweispitz-Hut erinnert.

Nach dem Napoleonsfelsen folgt man dem lila-weiß markierten Wanderweg auf einem breiten Forstweg sanft bergab. Kurz danach passiert man einen Aussichtspunkt mit einer Bank. Von dort aus hat man einen weiten Blick über die umliegenden Berge des Pfälzerwaldes.

Pfälzerwald: Aussichtspunkt unterhalb des Napoleonsfelsen bei Bruchweiler-Bärenbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Pfälzerwald: Aussichtspunkt unterhalb des Napoleonsfelsen

Dretschbergfelsen

Pfälzerwald: Felswand der Dretschbergfelsen bei Bruchweiler-Bärenbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Felswand der Dretschbergfelsen

Rund 700 Meter nach dem Napoleonsfelsen verlässt der Wanderweg den breiten Forstweg und biegt dann nach links in einen Waldweg ein. Anschließend geht es bergab, und nach rund 300 Metern erreicht man den ersten der Dretschbergfelsen.

Der Wanderweg führt dann rund 200 Meter direkt an dem Buntsandsteinmassiv entlang. Beachten Sie dort die beeindruckenden Felstürme und Steilwände.

Nachdem man die Dretschbergfelsen passiert hat, führt der Napoleon-Steig ein kurzes Stück einen Serpentinenpfad bergab. Danach verläuft der Wanderweg rund 400 Meter weitgehend geradeaus durch den Wald.

Pfälzerwald: Hütte des Pfälzerwaldvereins (PWV) am Schmalfels - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Hütte des Pfälzerwaldvereins (PWV) am Schmalfels

Anschließend erreicht man die Hütte des Pfälzerwaldvereins (PWV) am Schmalstein. Es gibt dort eine gemütliche Einkehrmöglichkeit, aber man sollte sich vorab über die Öffnungszeiten informieren.

Nach der PWV-Hütte folgt man der Hüttenzufahrt bergab. Nach rund 150 Metern biegt der Napoleon-Steig nach rechts ab. Wer die Wanderung abkürzen möchte, kann dort einfach dem Forstweg weiter geradeaus bis Bruchweiler-Bärenbach folgen und so die Strecke um rund zwei Kilometer abkürzen.

Napoleonsfelsen-Blick

Wir biegen an der Stelle aber nach rechts ab und folgen den lila-weißen Markierungen des Napoleon-Steigs in den Wald hinein. Anschließend führt der Wanderweg gut einen Kilometer durch den Wald und macht dabei mehrere Richtungswechsel. Danach verlässt man den Wald wieder und gelangt auf einen asphaltierten Feldweg. Diesem folgt man weiter geradeaus und kommt an der nächsten Einmündung zum Napoleonsfelsen-Blick (gut 10 km ab Bruchweiler-Bärenbach).

Pfälzerwald: Napoleonsfelsen-Blick bei Bruchweiler-Bärenbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Pfälzerwald: Napoleonsfelsen-Blick

Pfälzerwald: Blick auf den Napoleonsfelsen bei Bruchweiler-Bärenbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Blick auf den Napoleonsfelsen

An dieser Stelle hat man einen besonderen Blickwinkel auf den Napoleonsfelsen. Von dort aus kann man in dem Felsen nämlich die Silhouette des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte mit seinem quer getragenen Zweispitz-Hut erkennen. Deshalb wurden dort ein „Bilderrahmen“ aus Buntsandstein und ein Hinweisschild aufgestellt, um auf diesen speziellen Ausblick zum Napoleonsfelsen hinzuweisen.

Pfälzerwald: Blick ins Wöllmersbachtal bei Bruchweiler-Bärenbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Im Wöllmersbachtal

Anschließend wandert man auf dem asphaltierten Feldweg weiter geradeaus. Nach gut 500 Metern biegt man nach links in einen schmalen Weg ein, der ins Tal des Wöllmersbachs hinabführt. Man durchquert ein kleines Wäldchen und ein Wiesenstück, kreuzt den Bach und erreicht dann eine kleine Straße.

Bruchweiler-Bärenbach

Dieser Straße folgt man anschließend nach rechts, bis man wieder den Ortsrand von Bruchweiler-Bärenbach erreicht. Der lila-weiß markierte Napoleon-Steig zweigt bald nach links in einen Weg ein. Wir folgen dort aber der Straße weiter in den Ort hinein. Nach einer Rechtskurve stößt man in der Dorfstraße dann wieder auf die Lauterstraße, in die man nach links einbiegt. Über die Talstraße und den Bahnübergang gelangt man dann wieder zum Ausgangspunkt dieser Wanderung an der Bushaltestelle in Bruchweiler (etwa 13 km).

Pfälzerwald: Blick auf Bruchweiler-Bärenbach - Foto: Stefan Frerichs / RheinWanderer.de

Pfälzerwald: Blick auf Bruchweiler-Bärenbach

  • Hier finden Sie allgemeine Informationen über den Napoleon-Steig, dem diese Wanderung zum großen Teil folgt.
  • Hier finden Sie weitere Wanderungen im Pfälzerwald bei RheinWanderer.de – Der Blog über Wandern am Rhein.