Auf der Hiwweltour Alsheimer Hohlwege zur Maria-Magdalena-Kirche und zum Heiligenhäuschen
Diese Wanderung führt auf der Hiwweltour Alsheimer Hohlwege von Alsheim in zwei Wegschleifen zuerst zur Maria-Magdalena-Kirche und dann zum Heiligenhäuschen (insgesamt etwa 15 km). Der idyllische Rundweg verläuft durch tief eingeschnittene Hohlwege sowie offene Weinberge, die weite Ausblicke ins rheinhessische Hügelland und in die Oberrheinebene bieten. Zum Abschluss kann man noch die Heidenturmkirche von Alsheim besichtigen.
Der Rundweg ist auch für Kinder geeignet, weil die Hiwweltour aus zwei Wegschleifen von etwa 6 und 9 Kilometern Länge besteht. Man kann die Wanderung daher aufteilen und zwischendurch zum Startpunkt in Alsheim zurückkehren. Für Kinder sind vor allem die beeindruckenden Hohlwege interessant. (Falls Sie diese Wanderung mit Kindern machen möchten, können Ihnen meine grundsätzlichen Empfehlungen zum Wandern mit Kindern nützlich sein.)
Alsheim
Die Wanderung beginnt am Bahnhof von Alsheim, der per S-Bahn halbstündlich aus den Richtungen Mainz oder Ludwigshafen erreichbar ist. Von dort aus folgt man zunächst dem gelb-schwarz markierten Zuweg der Hiwweltour Alsheimer Hohlwege durch den Ort zum Bürgerhaus. („Hiwwel“ ist das rheinhessische Wort für Hügel.)
- Rathaus von Alsheim
- Pfarrkirche
- Sankt-Bonifatius-Kirche mit Heidenturm
In Alsheim gibt es einige Sehenswürdigkeiten, die man ohne große Umwege anschauen kann. Vom Bahnhof führt der Zuweg über die Bahnhofstraße zuerst zum barocken Alten Rathaus von 1739. Dort kann man rechts an der Bachstraße die ebenfalls barocke Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt von 1742 sehen.
Der Zuweg zur Hiwweltour führt links vom Rathaus geradeaus weiter und gabelt sich kurz danach. Wir folgen dem Zuweg nach rechts durch die Mittelgasse und dann durch die Mehlpfortstraße bis zum Alsheimer Bürgerhaus.
Dort stößt man gleich auf mehrere Wegweiser mit den blau-grünen Markierungen des Hauptwegs der Hiwweltour Alsheimer Hohlwege. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich die beiden Wegschleifen der Hiwweltour beim Bürgerhaus treffen, sodass man dort mehrmals vorbeikommt.
Diese Wanderung führt zuerst über die kleinere, nördliche Wegschleife (etwa 5 km). Hierzu folgt man dem Wegweiser rechts am Bürgerhaus vorbei in Richtung Krummsteighohl und Hangen-Wahlheim.
Krummsteighohl
Die blau-grünen Markierungen der Hiwweltour Alsheimer Hohlwege (und die grün-blau-weißen des Rheinterrassenwegs) leiten einen auf einer kleinen asphaltierten Straße aus dem Ort hinaus. Rechter Hand hat man einen weiten Blick in die Oberrheinebene und zurück auf Alsheim.
Nach einer Linkskurve verlässt die Hiwweltour den Rheinterrassenweg und biegt nach links in einen unbefestigten Weg ein. Anschließend wendet sich der Wanderweg nach rechts und führt zwischen Weinbergen in den ersten Hohlweg dieser Wanderung hinein – die Krummsteighohl.
Hohlwege entstehen bei der jahrhundertelangen Nutzung von Wirtschaftswegen, wenn Fuhrwerke oder Vieh immer wieder den Boden lockern und die Erde bei Regen weggeschwemmt wird. Im weichen Lössboden der Region gibt es besonders viele dieser Einschnitte, weshalb man dort vom Alsheimer Hohlwege-Paradies spricht.
Die Krummsteighohl hat ihren Namen zu Recht, denn der Hohlweg krümmt sich nach links und steigt leicht an. Der imposante Hohlweg wird von bis zu zwölf Meter hohen Lösswänden gesäumt und beheimatet zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten.
Nach rund 200 Metern kommt man zur Kreuzung zweier Hohlwege – dem Helmut-Storf-Platz. Dieser ist nach einem der Initiatoren zum Schutz des Alsheimer Hohlwege-Paradieses benannt. Ungenutzte Hohlwege wuchern und rutschen nämlich zu, weshalb viele als Bodendenkmäler geschützt sind und gepflegt werden.
Am Helmut-Storf-Platz verläuft der Wanderweg weiter geradeaus bergauf. Der Hohlweg wird deutlich enger und erreicht bald danach die Höhe des umliegenden Geländes. Von dort aus hat man erneut einen schönen Blick auf Alsheim.
Anschließend führt die Hiwweltour noch einmal durch einen Einschnitt, der das obere Ende der Krummsteighohl markiert.
Der Hohlweg mündet schließlich in einen Querweg, in den man nach rechts einbiegt. Man hat dort auch den Rand der Hochfläche vom Stratzenberg erreicht und rechter Hand wieder einen weiten Blick in die Oberrheinebene.
Langer Plaul
Der Weg verläuft ein längeres Stück durch Weinberge geradeaus und passiert nach rund 100 Metern eine Bank mit schöner Aussicht. Nach weiteren 500 Metern stößt man dann erneut auf einen Querweg, in den man rechts einbiegt (etwa 2 km ab Alsheim). Dort gelangt man in den kleinen Hohlweg Langer Plaul und folgt den blau-grünen Markierungen der Hiwweltour Alsheimer Hohlwege sanft bergab.
Der rechte Rand des Hohlwegs ist höher, schattiger und stärker bewachsen als die linke Seite. Dieses Nebeneinander von schattig-feuchten und trocken-heißen Bereichen sowie steilen Lösswänden und flache Böschungen (Reche) macht die besondere Bedeutung von Hohlwegen als Kleinbiotope aus.
Der Wechsel von kahlen Steilwänden, halbtrockenem Magerrasen und dicht bewachsenen Flächen auf engem Raum führt zu einer ungewöhlichen Artenvielfalt. Das Alsheimer Hohlwege Paradies ist deshalb Heimat von mehr als 40 stark bedrohten Pflanzen- und Tierarten, wie Feld-Mannstreu, Haar-Pfriemgras und Zwerg-Kirsche oder Wildbienen, Sandwespen und Ameisenlöwen.
Hangen-Wahlheim mit Kirchenruine
Nach rund 200 Metern mündet der Hohlweg in einen asphaltierten Wirtschaftsweg (und den Rheinterrassenweg), dem man nach links folgt. Nach rund 100 Metern sieht man links oberhalb des Weges einen Aussichtspunkt und Rastplatz mit einem langen „Tisch des Weines“ und entsprechenden Bänken.
Von dort aus hat man wieder eine weite Aussicht in die Oberrheinebene und auf den dahinterliegenden Odenwald. Außerdem findet man beim Aussichtspunkt einen Hiwweltour-Bilderrahmen als Fotomotiv, den auszuprobieren nicht nur Kindern Spaß macht.
Anschließend folgt man weiter den blau-grünen Markierungen der Hiwweltour Alsheimer Hohlwege (und den grün-blau-weißen des Rheinterrassenwegs). Direkt danach erreicht man die ersten Häuser des Weilers Hangen-Wahlheim, der zu Alsheim gehört (keine Einkehrmöglichkeit). An einer kleinen Weggabelung mitten in dem Weiler biegt die Hiwweltour links ab (während der Rheinterrassenweg nach rechts führt).
Bevor man der Hiwweltour nach links folgt, sollte man aber noch unbedingt rechts einem ausgeschilderten, aber versteckten Zuweg zur Ruine der Maria-Magdalena-Kirche folgen. Die kleine Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert, wurde aber im Pfälzischen Erbfolgekrieg Ende des 17. Jahrhunderts zerstört.
Tipp: Machen Sie dort eine Rast und genießen Sie diesen idyllischen Ort!
Anschließend kehrt man zur Hiwweltour zurück und folgt deren blau-weißen Markierungen aus Hangen-Wahlheim hinaus. Der Wanderweg verläuft bergauf zunächst durch Gärten und dann durch Weinberge.
Nach rund 150 Metern mündet der Weg in einen breiten Wirtschaftsweg, der direkt danach an einer kleinen Baumgruppe vorbeiführt. Zwischen den Bäumen versteckt steht ein historischer Wasserhochbehälter, der 1907 im Jugendstil erbaut wurde. Einige Meter rechts davon steht ein modernes „Wasserhäuschen“.
Unmittelbar nach der Baumgruppe biegt die Hiwweltour Alsheimer Hohlwege nach rechts in einen Wiesenweg ab. Nach rund 150 Metern macht der Wiesenweg einen Linksknick und mündet dann nach weiteren 300 Metern in einen asphaltierten Wirtschaftsweg, wo man ebenfalls links geht.
Münzelhohl
Anschließend folgt man den blau-grünen Markierungen der Hiwweltour Alsheimer Hohlwege auf dem Wirtschaftsweg durch Weinberge in Richtung Süden. Nach rund 400 Metern biegt der Wanderweg wieder links ab und verläuft dann im Zickzack durch die Weinberge.
Tipp: Wer dort die Hiwweltour verlässt und geradeaus weitergeht, trifft nach rund 300 Metern wieder auf den Wanderweg.
Dadurch spart man einen Umweg von rund einem halben Kilometer. Wer der Hiwweltour jedoch weiter folgt, gelangt schließlich wieder auf den ursprünglichen Wirtschaftsweg in südliche Richtung. Nach rund 250 Metern biegt der Wanderweg schräg links ab (etwa 5 km ab Alsheim) und verläuft durch Weinberge sanft bergab.
Nach rund 300 Metern biegt man rechts ab, und die Hiwweltour erreicht kurz danach den oberen Eingang eines weiteren Hohlwegs – der Münzelhohl. Anschließend wandert man in dem Hohlweg sanft bergab. Der Weg ist anfangs noch schmal, wird dann aber breiter und schneidet sich immer tiefer ins Gelände ein.
- Oberer Eingang der Münzelhohl
- Wanderweg in der Münzelhohl
Nach rund 300 Metern kommt man ans Ende des Hohlwegs und erreicht bei einem Gehöft einen gepflasterten Wirtschaftsweg, dem man nach rechts folgt. Kurz danach gelangt man wieder zum Alsheimer Bürgerhaus, an dem die kleinere Wegschleife der Hiwweltour Alsheimer Hohlwege begann.
Rosenberghohl
Wer die Wanderung dort schon beenden möchte, kann auf dem gelb-schwarz markierten Zuweg vom Anfang der Wanderung wieder zum Bahnhof von Alsheim zurückkehren (gut 6 km). Von dort aus kann man mit der S-Bahn halbstündlich in Richtung Mainz oder Ludwigshafen fahren.
Wer die Wanderung fortsetzen möchte, kann nun noch die größere, südliche Wegschleife der Hiwweltour wandern (etwa 9 km). Hierzu geht man beim Bürgerhaus die Mehrpfortstraße nach rechts in Richtung Rosenberg bergauf. Kurz danach folgt man den blau-grünen Markierungen der Hiwweltour Alsheimer Hohlwege nach links in die Rosenberghohl hinein.
Man wandert auf dem gepflasterten Hohlweg sanft bergauf und kommt nach rund 100 Metern an eine Gabelung, an der man rechts geht. Der Hohlweg weitet sich anschließend, und man passiert rechts einen kleinen Weinberg vor einer Lösswand.
Danach verengt sich die Rosenberghohl wieder, verläuft aber weiter sanft bergauf. An einigen Stellen wird der Weg von Heckenrosen gesäumt, die dem Hohlweg und dem sich anschließenden Rosenberg den Namen gaben.
Rosenberg
Am oberen Ende der Rosenberghohl gelangt man erneut an eine Weggabelung, an der man links geht. Schließlich mündet der Hohlweg in einen breiten, unbefestigen Weinbergweg auf einer Anhöhe – dem Rosenberg.
Dort hat man linker Hand einen weiten Blick in die Oberrheinebene und zurück auf Alsheim.
Man wandert durch die Weinberge immer geradeaus und passiert eine kleine Baumgruppe. Kurz danach erreicht man den Rastplatz Rosenberg, an dem ein langer Tisch und Bänke zu einer Pause einladen (etwa 7 km ab Alsheim).
Nach rund 100 Metern kommt man an eine Kreuzung, an der unter anderem zwei Wege nach rechts abbiegen: Der erste ist befestigt, der zweite grasbewachsen. Die Hiwweltour biegt dort in den zweiten Weg rechts ein (doch dieser mündet nach rund 200 Metern ohnehin wieder in den ersten).
Anschließend folgt man einem breiten Weg durch Weinberge gut 600 Metern geradeaus bis zu einem Querweg. Dort biegt man rechts ab und kurz danach links in einen asphaltierten Wirtschaftweg.
Steinkaut
Nach knapp 200 Metern endet der Asphaltbelag, aber man folgt dem leicht gewundenen Weg weiter geradeaus. Bald danach erreicht man den Aussichtspunkt Steinkaut, an dem eine Informationstafel über die Senke links vom Weg informiert.
„Kaut(e)“ ist ein altdeutsches Wort für „Mulde“ oder „Vertiefung“ – die Steinkaut ist also ein ehemaliger Steinbruch. Dort wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Kalkstein abgebaut.
Heute wird in der Senke unter anderem Wein angebaut. Daneben bilden die steile Lösswand des ehemaligen Steinbruchs, ein kleiner Bachlauf und einige Baumgruppen ein wichtiges Biotop mit Wildruhezone.
Alte Mainzer Straße
Der Wanderweg führt gut einen Kilometer geradeaus an der Nordseite der Senke entlang. Schließlich stößt man auf einen asphaltierten Querweg, in den man links einbiegt.
Kurz danach sollte man an der nächsten Einmündung einen Moment innehalten. Dort steht nämlich rechts vom Weg direkt hinter einem Pfosten mit dem Hiwweltour-Zeichen ein historischer Grenzstein von 1666.
Anschließend folgt man den blau-grünen Markierungen der Hiwweltour Alsheimer Hohlwege weiter geradeaus. Der Wanderweg führt direkt auf eine Gruppe von Windrädern auf einer Anhöhe zu.
Kurz vor dem ersten Windrad knickt der Weg leicht nach links ab und taucht dann in einen weiteren Hohlweg ein (etwa 10 km ab Alsheim). Dort verlief einst eine Fernstraße von Worms nach Mainz, die bis heute als Alte Mainzer Straße bezeichnet wird.
Nach dem Hohlweg führt der Wanderweg weiter geradeaus zwischen Feldern links und den Windrädern rechts entlang. Kurz danach gelangt man an eine Abzweigung, an der die Hiwweltour links abbiegt.
Heiligenhäuschen
Man sollte dort aber noch ein kurzen Stück geradeaus bis zu einem unter Bäumen versteckten Heiligenhäuschen gehen.
Dabei handelt es sich aber um kein Gebäude, sondern eher um einen großen Bildstock mit einer Nische, in der ein metallenes Kreuz steht. Das Heiligenhäuschen geht angeblich auf das 15. Jahrhundert zurück und stand einst an der alten Fernstraße von Worms nach Mainz.
Tipp: Ich empfehle, beim Heiligenhäuschen eine Rast zu machen und die Aussicht zu genießen.
Am Heiligenhäuschen steht eine Bank, von der man eine weite Aussicht in die Oberrheinebene und auf den dahinterliegenden Odenwald hat. Bei klarer Sicht kann man von dort aus in südlicher Richtung auch bis nach Worms blicken.
Anschließend kehrt man zur Hiwweltour Alsheimer Hohlwege zurück und folgt den blau-grünen Markierungen auf einen Feldweg sanft bergab. Nach rund 300 Metern biegt der Wanderweg links ab, führt direkt an einem Waldstück vorbei und dann durch Felder wieder bergauf.
Dorschberger Hohl
Nach weiteren 300 Metern biegt die Hiwweltour scharf rechts ab und folgt einem schmalen Wiesenweg sanft bergab in den nächsten Hohlweg hinein – die Dorschberger Hohl. Sie ist zugleich ein langgestrecktes Naturschutzgebiet mit einer Gesamtfläche von nur einem Hektar. Bitte bleiben Sie daher auf dem Weg – auch Kinder sollten nicht auf die Böschungen klettern!
In der Dorschberger Hohl sind wieder auf engem Raum viele seltene Pflanzen- und Tierarten zu finden, wie Feld-Mannstreu, Haar-Pfriemgras und Zwergkirsche oder Zauneidechsen, Wildbienen und Singvögel. Auch dort zeigt der sonnenbeschienene linke Hang des Hohlwegs eine andere Vegetation als die schattigere rechte Seite.
Im oberen Teil ist der Hohlwegs noch sehr schmal. Nach knapp 400 Metern passiert man eine Informationstafel über die Dorschberger Hohl. Daneben befindet sich links vom Weg etwas versteckt unter Bäumen ein kleiner Rastplatz mit Tisch und Bänken.
Anschließend folgt man der Hiwweltour durch den Hohlweg weiter bergab, der bald danach in einen breiten Feldweg mündet.
Man hat dort vorübergehend wieder die Höhe des umliegenden Geländes erreicht. Jedoch taucht der Feldweg direkt danach wieder in den Hohlweg ein. Der untere Teil der Dorschberger Hohl ist breiter als der obere und wird von Bäumen gesäumt. Nach rund 250 Metern erreicht man schließlich ihr unteres Ende.
Weißmühlbrunnen
Anschließend verläuft der Wanderweg zuerst durch Weinberge und dann durch ein kleines Waldstück. Danach folgt man den den blau-grünen Markierungen der Hiwweltour Alsheimer Hohlwege immer geradeaus auf Wiesenwegen an Weinbergen, Gehölzen und Baumgruppen entlang.
Nach gut einem Kilometer kann man direkt am Weg rechts zwischen Bäumen die Gebäude des Drei-Mohren-Hofs sehen (etwa 13 km ab Alsheim, keine Einkehrmöglichkeit).
Kurz danach gelangt man auf eine kleine asphaltierte Straße, der man weiter geradeaus folgt. Man passiert das Anwesen der Weißmühle (keine Einkehrmöglichkeit) und erreicht dann eine große Kreuzung. Dort befindet sich rechts unter Bäumen der Weißmühlbrunnen.
Die Hiwweltour biegt dort links in einen breiten, unbefestigten Weg ein, der durch Weinberge direkt auf Alsheim zuführt. Nach einer Weile wird der Weg schmaler und nun von Büschen und Gehölzen gesäumt.
Nach rund einem halben Kilometer erreicht man schließlich den Ortsrand von Alsheim. Dort befindet sich links vom Weg auch die Gaststätte „Zum alten Kelterhaus“, wo man zum Abschluss der Wanderung einkehren kann. Bitte informieren Sie sich aber vorab über die Öffnungszeiten!
Alsheim
Anschließend folgt man der Hiwweltour nach Alsheim hinein (Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten). Der Wanderweg führt geradeaus direkt an einem Weingut vorbei und dann rechts einigen Treppenstufen hinab. Danach folgt man dem Kellerpfad und dann links der Mühlstraße um das Gelände der romanischen Sankt-Bonifatius-Kirche herum.
Tipp: Es lohnt sich, die interessante Kirche und ihren schönen Friedhof zu besuchen und dort einen Moment innezuhalten!
Die Kirche aus der Zeit um 1200 ist eine von vier sogenannten Heidenturmkirchen, die es in Rheinhessen gibt. Die Heiden- oder Sarazenentürme dieser Kirchen haben ihren Namen von der orientalisch anmutenden Form.
Man vermutet, dass die byzantinischen und arabischen Stilelemente im 12. und 13. Jahrhundert von heimkehrenden Teilnehmern an den Kreuzzügen mitgebracht wurden. Neben der Kirche in Alsheim, gibt es ähnliche Heidenturmkirchen in Dittelsheim, Gunterblum und Worms.
Anschließend folgt man der blau-grün markierten Hiwweltour Alsheimer Hohlwege weiter durch die Mühlstraße. Nach rund 250 Metern stößt man rechts auf die Taubertstraße und einen gelb-schwarz markierten Zuweg zum Bahnhof. Diesem folgt man dann über die Taubertstraße und die Mittelgasse vorbei am barocken Alten Rathaus von 1739 in die Bahnhofstraße.
Schließlich gelangt man wieder zum Bahnhof von Alsheim, wo diese Wanderung endet (etwa 15 km). Von dort aus kann man per S-Bahn halbstündlich in Richtung Mainz oder Ludwigshafen fahren.
- Hier finden Sie weitere Informationen über die Hiwweltour Alsheimer Hohlwege.
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